Dienstag, 15. September 2009
Tourismus in Indianerreservaten?: Lula erwartet Profit
Brasilianische Indianer aus der Region Raposa Serra do Sol an der Grenze zu Venezuela.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Indianerreservate in Brasilien sollen nach den Vorstellungen von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva in Zukunft Profit abwerfen und sich zum Beispiel dem Ökotourismus öffnen. Es könne nicht sein, dass die großen Reservate völlig unproduktiv seien und keinen Ertrag abwerfen würden, sagte Lula bei einem Besuch im Bundesstaat Roraima, der fast zur Hälfte aus Indianerreservaten besteht. "Die Idee, wonach sie unantastbar bleiben sollen, ist passé", sagte Lula. Indem Indianer produktiv würden, könnten sie "ihre Familien mit Würde ernähren", sagte Lula und schlug Projekte im Bereich des Ökotourismus vor.
Von rund 190 Millionen Menschen in Brasilien leben weniger als 500.000 Ureinwohner in Reservaten. Diese machen laut der Nationalen Indianer-Stiftung (Funai) zwölf Prozent des brasilianischen Staatsgebiets aus.
AFP
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Reise
-
Rügens kleine Schwester
In Ummanz wohnt die Ruhe
-
TUI rät Griechenland-Urlaubern
Lieber mehr Bargeld einstecken
-
Nordische Nächte sind lang
Mittsommerzeit in Oslo
-
Viele Ägypter sehen Touristen kritisch
Nackte Haut provoziert
-
Wiederentdeckte Unikate
Fotos aus Polaroid Collection
-
Kalligrafie, Kampfkunst und Fengshui
China boomt in Frankfurt
-
Schöne Dörfer, wilde Wälder
Auf Pilgerpfaden durchs Burgund
-
Sein Leben vor dem Film
Fassbinder als Theatermann
-
Touristenattraktion zum Thronjubiläum
"Mounties" vor Buckingham
-
Nicht mit Schwänen und Enten baden
Saubere Badestellen erkennen
-
Taufe der MSC "Divina"
Sophia Loren wirft Champagner
-
Wasserqualität an Urlaubsstränden
Badestellen in Europa "exzellent"