Freitag, 22. Januar 2010
Zusätzliche Kontrollen vermeiden: Mit wenig Handgepäck reisen
Flugpassagiere sollten immer mit möglichst knappem Handgepäck reisen. So lässt sich das Risiko einer zusätzlichen Kontrolle verringern. "Nehmen sie ins Flugzeug nur Dinge mit, die sie unbedingt benötigen", rät Sandra Pfeiffer, Sprecherin der Bundespolizei in Potsdam.
Bei der Gepäckkontrolle: Kleines Handgepäck spart Zeit.
Gerade Notebooks würden häufig nachkontrolliert und mit dem sogenannten EGIS-Gerät auf Sprengstoff untersucht. Oft muss der Laptop-Besitzer dann zeigen, dass das Gerät funktioniert. Fehlalarme gebe es jedoch sehr selten, so Pfeiffer.
Am Mittwoch war auf dem Flughafen München ein Passagier, dessen Notebook einen Sprengstoff-Alarm ausgelöst hatte, unerkannt im Sicherheitsbereich des Airports verschwunden. Überlegungen, dass die Spürgeräte auf den Flughäfen auch aufgrund von Materialausdünstungen anschlagen könnten, weist Pfeiffer zurück: "Mit Ausdünstungen hat das nichts zu tun."
Friederike Langenbruch, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV), rät außerdem dazu, sich die "Liste der verbotenen Gegenstände" anzusehen. Diese steht zum Beispiel auf der Webseite des Bundesministeriums für Verkehr zum Download bereit. "Das ist eine gute Richtschnur", sagt Langenbruch. Die Liste führt viele Dinge auf, die offensichtlich nicht mit ins Handgepäck sollten: Armbrüste, Äxte und Viehtötungsapparate zum Beispiel. Aber auch Billardstöcke und Skateboards dürfen nicht in den Passagierraum.
dpa
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