Mittwoch, 10. März 2010
Artenschutz geht alle an: Sich schon vor Reise informieren
Touristen sollten von Illegal gehandelten Tieren wie dieser nach Deutschland eingeschmuggelten Karettschildkröte die Finger lassen - dem Artenschutz zuliebe.
Artenschutz ist auch eine Sache jedes einzelnen Urlaubers. Touristen, die illegal gehandelte Pflanzen und Tiere erwerben, seien für den Artenschwund mitverantwortlich, erklärte eine Expertin bei der Reisemesse ITB in Berlin. Der Handel sei eine Bedrohung für die biologische Vielfalt, erläuterte Prof. Beate Jessel, die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Beim Kauf von Souvenirs sollten Urlauber deshalb genau hinschauen und sich schon vor der Reise entsprechend informieren.
Eine Möglichkeit dazu bietet die Website www.artenschutz-online.de vom BfN und der Bundeszollverwaltung. Dort haben Touristen die Möglichkeit, vor dem Start ihrer Reise nachzuschauen, welche geschützten Tiere, Pflanzen und Produkte an welchen Reisezielen häufig zum Kauf angeboten werden.
Die Vereinten Nationen haben 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Das BfN und das Bundesumweltministerium rufen in diesem Jahr außerdem zu einem "Wandertag am Tag der biologischen Vielfalt" auf. Am Pfingstsamstag, 22. Mai, soll das Motto dann "Gemeinsam wandern - Deutschlands Vielfalt erleben" lauten.
dpa
Hintergründe zur Nachricht
Reise
-
Tourengeher gegen Pistenfahrer
Beim Skifahren gibts Streit
-
Teakhaus von Jim Thompson
Kunst- und Ruheoase in Bangkok
-
Große Werkschau in Berlin
Richter-Fans stehen Schlange
-
Kunst im Teufelsmoor
Winterausflug nach Worpswede
-
Aucklands ruhige Seite
Devonport, verträumter Küstenort
-
Kerosinzuschlag bis zu 35 Euro
Sommerreise wird teurer
-
Perfekt für Kite-Surfer und Wellenreiter
Fuerteventura hat starke Winde
-
Party auf der Alster kann stattfinden
Hamburg lädt zum Eisvergnügen
-
Nummer Zwei in Europa
Deutschland im Tourismus-Boom
-
"GREAT Britain" besonders groß
Briten starten Mega-Kampagne
-
Spektakulärste Affären Tschechiens
Agentur bietet Korruptionstrips an
-
Touristen statt Terroristen
Nordkaukasus wird Ferienregion
