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Flugtickets können schnell teuer werden, wenn man bei der Buchung nicht genau aufpasst.
Flugtickets können schnell teuer werden, wenn man bei der Buchung nicht genau aufpasst.(Foto: imago/Rüdiger Wölk)
Mittwoch, 25. Januar 2017

Hohe Nebenkosten sind möglich: So wird der Billigflug nicht zur Kostenfalle

Billigfluggesellschaften machen das Fliegen sehr preiswert - doch bei der Buchung versuchen sie noch zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Preisbewusste Urlauber sollten deshalb einiges beachten, wenn sie online ein Ticket buchen.

Billigflieger sind günstig, doch zusätzliche Serviceleistungen kosten extra und das lassen sich die Fluggesellschaften auch entlohnen. Dann ist der Flug plötzlich gar nicht mehr billig. Worauf Reisende beim Buchen achten sollten, verrät ein Experte der Stiftung Warentest.

Koffer: "Wirklich billig fliegt man nur mit Handgepäck", sagt Falk Murko, Reiseexperte der Stiftung Warentest. Bei den günstigen Preisen, mit denen Billigairlines werben, handele es sich um Preise ohne zusätzlichen Koffer. Wer einen Koffer mitnehmen will, muss meist deutlich draufzahlen.

Buchen: "Während der Buchung versuchen die Airlines, Einnahmen zu erzielen", erklärt der Experte. Reisende müssen sich also durch einen Wust von Angeboten klicken - Mietwagen, Hotel oder zusätzliche Reiseversicherungen.

Sitzplatz: In der Regel können sich Reisende bei Billigairlines einen Sitzplatz aussuchen - allerdings gegen Aufpreis. "Kunden denken oft, sie müssten das machen." Doch einen Sitzplatz bekommen Reisende auf jeden Fall - auch ohne Aufpreis. Wer allerdings einen bestimmten Platz im Auge hat, muss zahlen.

Zahlungsmöglichkeiten: Murko empfiehlt, immer bei der Fluggesellschaft direkt zu buchen - bei anderen Buchungsportalen können Verbraucher allerdings vorher einen Preisvergleich machen. "Es ist vorgeschrieben, dass es immer eine gängige kostenlose Zahlungsart geben muss." Für einige Zahlungsmöglichkeiten verlangen die Fluglinien einen deftigen Aufpreis. Eine Servicepauschale, die nur Kunden mit einer bestimmten Kreditkarte erlassen wird, muss dabei laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs gleich in den Gesamtpreis miteingerechnet sein.

Essen und Trinken: In der Regel gibt es Getränke und Snacks während des Fluges nur gegen Aufpreis. "Man muss sich bewusst machen, dass es da eigentlich gar keine Serviceleistungen mehr an Bord gibt", sagt Murko. Wer also kein zusätzliches Geld ausgeben will, sollte sich selbst etwas einpacken. 

Quelle: n-tv.de

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