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Freitag, 18. Juni 2010

Kein Geld da: Stonehenge wird nicht ausgebaut

Eigentlich waren zehn Millionen Pfund fest zugesagt für die Verschönerung am englischen Steinkreis Stonehenge. Der staatliche Zuschuss für das neue Besucherzentrum an dem Touristenmagnet ist nun aber doch gestrichen.
Hier sollte bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London ein neues Servicezentrum entstehen.

Hier sollte bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London ein neues Servicezentrum entstehen.
(Foto: picture-alliance / dpa)

Unter dem Sparzwang der britischen Regierung leidet nun auch die Verschönerung am englischen Steinkreis Stonehenge. Der Zuschuss für das neue Besucherzentrum an dem Touristenmagnet werde wegen der düsteren Haushaltslage wegfallen, teilte das Finanzministerium in London mit. Es ist einer von mehreren Rückschlägen für den Neubau, der 25 Millionen Pfund (rund 30 Millionen Euro) kosten soll.

Die vorherige Regierung hatte letztes Jahr nach zähem Gerangel zehn Millionen Pfund fest zugesagt, sagte eine Sprecherin der Kulturerbe-Organisation English Heritage. An dem Steinkreis aus der Jungsteinzeit in der Grafschaft Wiltshire sollte bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London sowohl ein neues Servicezentrum entstehen als auch eine viel befahrene Straße in der Nähe geschlossen werden.

Die Regierung betonte, wenn sich private Gelder finden, könnte das Projekt dennoch in Angriff genommen werden. English Heritage erklärte, extrem enttäuscht von der Entscheidung zu sein. Man hoffe, dies sei nicht das Ende des Projekts. Schon in den vergangenen Jahren waren mehrere Pläne für eine Erneuerung des Besuchermagnets abgesagt worden, weil sie sich als zu teuer herausstellten.

dpa

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