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Reisen nach China: Tibet für Touristen gesperrt

Vor 60 Jahren, am 23. Mai 1951, wurde das Abkommen über die "friedliche Befreiung Tibets" unterzeichnet.
Vor 60 Jahren, am 23. Mai 1951, wurde das Abkommen über die "friedliche Befreiung Tibets" unterzeichnet.(Foto: picture alliance / dpa)

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr lässt China ausländische Touristen nicht mehr nach Tibet. Wie ein Mitarbeiter der Reiseagentur China Travel Service in der tibetischen Hauptstadt Lhasa sagte, dürfen bis Ende Juli keine Touristen in die Provinz, die vor 60 Jahren von chinesischen Truppen besetzt wurde.

Eine andere Reiseagentur bestätigte, dass ein Besuch im Juni und Juli nicht erlaubt sei. Laut der chinesischen Staatszeitung "Global Times", die den Betreiber einer Internetseite für Touristen zitierte, gibt es sogar bis Mitte August keine Besuchsgenehmigungen.

China schränkt den Zugang zu der Gebirgsregion, die 1951 von chinesischen Truppen besetzt und in die Volksrepublik eingegliedert wurde, regelmäßig ein. Neben dem regulären Visum für China brauchen ausländische Besucher eine spezielle Genehmigung. Zudem dürfen sie sich nur in organisierten Gruppen unter Aufsicht eines Reiseleiters bewegen.

Nachdem im März 2008 in Tibet Proteste gegen die Regierung in Peking blutig niedergeschlagen worden waren, wurde die Provinz im Südwesten des Landes mehr als ein Jahr für Ausländer gesperrt.

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Quelle: n-tv.de

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