Dienstag, 10. Mai 2005
Hauptsache sattelfest: Urlaub für Cowboys
Zwei weniger stark von Europäern besuchte US-Bundesstaaten wollen mit neuen Angeboten für "Hobby-Cowboys" mehr Gäste anlocken. Das haben die Tourismusämter der beiden Staaten auf der Reisemesse Pow Wow in New York mitgeteilt.
Im Präriestaat Kansas im Mittleren Westen sowie in Idaho in den Rocky Mountains werden dafür neue "Guestranches" gegründet oder ausgebaut. In Kansas gibt es bisher drei der Ranches, auf denen die Rinder noch wie im 19. Jahrhundert von Cowboys im Sattel beaufsichtigt werden. "Das sind tatsächlich arbeitende Betriebe, keine Hotels mit ein paar Pferden und Kühen im Stall", sagt Lisa Weigt von Kansas Travel & Tourism. Aufgenommen werden meist nur drei bis sieben Gäste.
Mit der "Red Rock Guestranch" nördlich von Topeka soll 2006 eine vierte Gästeranch hinzukommen, außerdem erweitert die "Moore Ranch" bei Dodge City ihre Kapazitäten. Neu ist auch die "Trader's Lodge", auf der Besucher lernen können, wie die Indianer im 19. Jahrhundert Waffen wie Tomahawks angefertigt und benutzt haben.
In Idaho bemüht sich jetzt die "4D's Longhorn Ranch" - eine Autostunde nördlich von Boise verstärkt gelegen - um Gäste aus Deutschland. Anders als auf vielen der Ranches, die eine Woche Mindestaufenthalt verlangen, können Urlauber dort auch für nur eine Nacht bleiben, heißt es beim Tourismusamt der Staatshauptstadt Boise.
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