Sport Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. Juli 2014
  • Basketball
    Clippers-Coach droht mit Rücktritt

    Basketball-Trainer Doc Rivers will bei den Los Angeles Clippers kündigen, falls Donald Sterling weiter Team-Besitzer bleibt. Sterling war wegen rassistischer Äußerungen in die Schlagzeilen geraten und von der nordamerikanischen Profiliga NBA bestraft worden. "Sollte Mr. Sterling Besitzer bleiben, möchte er nicht als Coach weitermachen", berichtete Richard Parsons, der Interims-Chef der Clippers, über Gespräche mit dem afroamerikanischen Rivers. Von der NBA war der 80-jährige Sterling nach seinen Äußerungen lebenslang gesperrt und zu einer maximalen Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar verurteilt worden. Die Liga hat Sterling zudem nahegelegt, die Clippers zu verkaufen. Das Basketball-Team soll für zwei Milliarden Dollar an Ex-Microsoft-Chef Steve Ballmer veräußert werden, wenn es nach Sterlings Ehefrau Shelly geht. Ihr Ehemann war von Gutachtern für unzurechnungsfähig erklärt worden. Der 80-Jährige kämpft nun vor Gericht gegen diese Diagnose genau wie gegen den Verkauf des Basketball-Teams. Die NBA sowie seine von ihm getrennt lebende Ehefrau hat Sterling auf Schadenersatz verklagt. (dpa)

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  • Fußball
    Donezk verlegt Heimspiele

    Wegen des Konflikts im Osten des Landes trägt der ukrainische Fußballclub Schachtjor Donezk seine Heimspiele in der kommenden Saison in Lwiw aus. "Wir werden in Kiew trainieren und leben, und die Arena Lwiw wird unser Heimstadion"", teilte Trainer Mircea Lucescu auf der Vereins-Homepage mit. Lwiw liegt mehr als 1000 Kilometer vom umkämpften Donezk entfernt im Westen des Landes. Die Arena war Spielort der EM 2012. Deutschland gewann dort seine Vorrundenpartien gegen Portugal (1:0) und Dänemark (2:1). Schachtjor werde laut Lucescu sobald wie möglich nach Donezk zurückkehren. Am Dienstag besiegte Schachtjor Dynamo Kiew im Supercup in Lwiw mit 2:0. Die ukrainische Premier League startet am Freitag. (dpa)

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  • Radsport
    Contador muss bei Vuelta passen

    Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Alberto Contador muss seinen Start bei der Vuelta in seinem Heimatland Spanien (ab 23. August) absagen. Der Schienbeinbruch des Radprofis, den er bei einem schweren Sturz auf der zehnten Tour-Etappe erlitten hatte, benötigt erwartungsgemäß einen deutlich längeren Genesungsprozess. "Schlechter Tag, die Wundheilung wird kompliziert. Ich habe keine Ahnung, wann ich wieder auf das Rad kann. Adios Vuelta", schrieb Contador bei Twitter. Noch vor wenigen Tagen hatte der 31-Jährige auf einen Start gehofft, aber auch bereits eine Absage nicht ausgeschlossen. Ob Contador in dieser Saison überhaupt noch einmal in das Renngeschehen einsteigen wird, ist offen. Der Kapitän des Teams Tinkoff-Saxo hatte sich für eine konservative Behandlung seiner Verletzung entschieden und gegen eine Operation. (sid)

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  • Pferdesport
    Pferd der Queen gedopt

    Ein bekanntes Rennpferd von Queen Elizabeth II. ist bei einem Dopingtest durchgefallen. Wie der Buckingham-Palast bekanntgab, wurde bei der fünfjährigen Stute Estimate Morphin nachgewiesen. Estimate hatte 2013 den bekannten Gold Cup in Ascot gewonnen und war dieses Jahr auf Platz zwei gelandet. Die britische Königin, die für ihre Liebe für den Pferderennsport bekannt ist, war bei dem Sieg im vergangenen Jahr zugegen.

    Der königliche Berater für Rennsport, John Warren, erklärte, die Stute Estimate müsse "kontaminiertes Futter" zu sich genommen haben. Insgesamt seien fünf Pferde bei dem Test durchgefallen, die von verschiedenen Trainern betreut werden, sagte Warren. Der Trainer von Estimate, Michael Stoute, sei in die Ermittlungen einbezogen. (AFP)

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Bilderserie
Mal andere machen zu lassen? Drama, Emotionen, Kurioses Massa fliegt, Spongebob golft

Bei der Hitze gönnen sich auch Spitzensportler gerne mal eine Pause - aber keine Sorge, es geht trotzdem noch hoch her. Vor allem am Hockenheimring, wo sich Felipe Masse überschlägt. Die Weltmeister präsentieren den Pokal und Spongebob kann die British Open nicht gewinnen. Die besten Sportbilder der Woche.

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