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Der oberste Fußballlehrer der Nation scheint nichts darauf gelernt zu haben. Denn in den folgenden Jahren sammelt er weiter fröhlich Punkte in Flensburg. Bis zum Frühjahr 2014 bringt er es auf stolze 18 - und muss erneut seine Fahrlizenz hinterlegen. Ganze sechs Monate dauert sein Fahrverbot an. Pöbler, Betrüger, Temposünder Wenn Fußballer ins Auto steigen

Marco Reus fährt gern Auto. Das Problem: Er darf es gar nicht. Der Fußballer hat nämlich keinen Führerschein. Die Affäre wird für den Dortmunder teuer. Er darf sich trösten: Mit seinen Schwierigkeiten im Straßenverkehr steht er im Fußballzirkus nicht alleine da.

Sport Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Dezember 2014
  • Biathlon
    Schempp Sechster bei Sprint-Sieg von Schipulin

    Die deutschen Biathleten sind beim Weltcup-Sprint in Pokljuka ohne Podestplatz geblieben. Beim Sieg des Russen Anton Schipulin war der ebenfalls fehlerfrei schießende Simon Schempp als Sechster mit einem Rückstand von 36,3 Sekunden bester deutscher Skijäger. Schipulin gewann die zehn Kilometer in 23:18,6 Minuten vor dem Österreicher Dominik Landertinger und dem Norweger Emil Hegle Svendsen. Vierter wurde der Franzose Martin Fourcade trotz einer Strafrunde. Mit einem Rückstand von 53,2 Sekunden war der tadellos schießende Daniel Böhm als 13. zweitbester deutscher Biathlet. (dpa)

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  • Ski alpin
    Nyman gewinnt erneut in Gröden

    Ski-Rennläufer Steven Nyman aus den USA hat erneut seine Vorliebe für die Saslong-Piste im Grödnertal unter Beweis gestellt. Bei der Weltcup-Abfahrt feierte der 32 Jahre alte Amerikaner den dritten Sieg seiner Karriere - zum dritten Mal war er dabei auf der traditionsreichen Strecke in Südtirol erfolgreich. Nyman siegte mit 0,31 Sekunden Vorsprung auf Kjetil Jansrud aus Norwegen. Dominik Paris aus Italien lag auf Rang drei schon 1,31 Sekunden zurück. Die Hoffnungen der deutschen Teilnehmer erfüllten sich wieder einmal nicht. Tobias Stechert (Oberstdorf), der mit dem dritten Rang im einzigen Training hatte aufhorchen lassen, belegte nur Platz 25, Josef Ferstl (Hammer) Rang 32, Klaus Brandner (Königssee) Rang 38 und Andreas Sander (Ennepetal) Rang 41. Alle vier verfehlten damit eine Platzierung unter den ersten 15 und damit erneut die Norm für die WM im Februar in Vail/Beaver Creek (USA). (sid)

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  • Fußball
    Abidal beendet Profikarriere

    Der ehemalige französische Fußball-Nationalspieler Éric Abidal hat aus "rein persönlichen Gründen" seine aktive Karriere als Profifußballer beendet. Dies sagte der 35 Jahre alte Abwehrspieler von Olympiakos Piräus, der sich einer Lebertransplantation unterziehen musste, auf einer emotionalen Pressekonferenz in Piräus: "Ich bin für jeden Vorschlag offen. Ich bedaure meinen Entschluss nicht. Ich möchte mich erholen, meine Familie genießen und dann über meine Zukunft nachdenken." Dem 67-maligen Nationalspieler wurde im Frühjahr 2011 ein Tumor in der Leber entfernt. Im Mai 2012 unterzog sich Abidal einer Lebertransplantation. Mit dem FC Barcelona gewann der Linksfuß zwischen 2007 und 2013 14 Titel, darunter 2009 und 2011 die Champions League. (sid)

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  • Fußball
    Kalou will besser behandelt werden

    Der ivorische Fußball-Nationalspieler Salomon Kalou vom Bundesligisten Hertha BSC ist unzufrieden mit seiner Rolle bei den Berlinern. "Ich denke, man sollte einen Spieler wie mich besser behandeln. Das ist meine bescheidene Meinung", wurde der 29 Jahre alte Offensivspieler in der Tageszeitung BZ zitiert. Zuletzt fand sich der Drei-Millionen-Euro-Star auf der Ersatzbank wieder. Sein Erwartungshaltung hat sich bislang bei der Hertha nach einem halben Jahr in der Hauptstadt nicht erfüllt: "Ich denke, wenn man einen großen Spieler in sein Team holt, dann sollte man sein Team um ihn herum bauen." Weiter führte Kalou aus: "Es ist gut, anderen Spielern die Möglichkeit zu geben zu spielen. Ich verstehe das. Ich weiß nicht, warum ich nicht spiele, das muss man andere fragen. Ich kann ja nicht sagen: Heute spiele ich. Ich entscheide nicht. Der Trainer hat nicht mit mir geredet." (sid)

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  • Fußball
    Balotelli erhält Spielsperre und Geldstrafe

    Der italienische Skandal-Stürmer Mario Balotelli vom englischen Fußball-Erstligisten FC Liverpool hat sich zum wiederholten Mal eine Strafe eingehandelt. Der englische Verband sperrte den 24-Jährigen für das Premier-League-Duell mit dem FC Arsenal am Sonntag und verurteilte ihn zusätzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 32.000 Euro. Balotelli, der zudem an einem nicht näher spezifizierten Schulungsprogramm teilnehmen muss, wurde ein umstrittener Beitrag beim Internetdienst Instagram zum Verhängnis. Er akzeptierte die Sanktionen und bat die Anhänger der "Reds" um Entschuldigung. Er hatte seinen Followern ein Bild der Computerspielfigur Super Mario präsentiert, die angeblich "springt wie ein Schwarzer und Münzen sammelt wie ein Jude". Balotelli löschte seinen Post, nachdem ein "Shitstorm" ausgebrochen war. Der Doppeltorschütze im EM-Halbfinale 2012 gegen Deutschland (2:1) bat um Entschuldigung und verwies auf die Abstammung seiner Mutter Silvia. (sid)

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  • Basketball
    Mavericks angeln sich NBA-Superstar

    Die Dallas Mavericks haben ihrem deutschen Superstar Dirk Nowitzki, einen der besten Spielmacher der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA, zur Seite gestellt. Der Verein einigte sich mit den Boston Celtics auf einen Wechsel von Rajon Rondo nach Texas. Mit dem 28-Jährigen kommt auch Center Dwight Powell nach Dallas. Im Gegenzug gaben die Mavericks Jameer Nelson, Brandan Wright und Jae Crowder sowie einen künftigen Erst- und Zweitrundenpick an den NBA-Rekordmeister ab. Rondo hat seine bisherigen acht NBA-Jahre in Boston verbracht und gewann mit den Celtics 2008 die Meisterschaft. Zudem wurde er viermal ins NBA-Allstar-Team gewählt. In dieser Saison führt der 1,86 Meter große Point Guard die Liga mit einem Schnitt von 10,8 Assists pro Partie an. (dpa)

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Wir waren immer entschlossen, dass die Wahrheit ans Licht kommen muss": Joseph Blatter. Keine WM-Neuvergabe Fifa veröffentlicht Skandalbericht

Der brisante Garcia-Report soll nun doch "in angemessener Form" publik gemacht werden. An den umstrittenen WM-Endrunden 2018 und 2022 in Russland und Katar ändert sich aber nichts. Für Fifa-Chef Blatter ist die Krise seines Verbandes beendet worden.

Einer der Besten: Bundestrainer Joachim Löw mit Marco Reus. Was wird aus der DFB-Karriere? Reus bereut, der BVB hält zu ihm

Nationalspieler sind Vorbilder - sagt Oliver Bierhoff. Und was ist mit Fußballprofi Marco Reus? Der fährt nicht nur ohne Führerschein, sondern besitzt offensichtlich auch ein gefälschtes Dokument. Der BVB macht dennoch auf Solidarität. Von Stefan Giannakoulis

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