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Sport Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 01. Oktober 2014
  • Baseball
    16-jähriger Deutscher erhält MLB-Profivertrag

    Der erst 16 Jahre alte Nadir Ljatifi hat als zweiter deutscher Baseball-Profi einen Vertrag in der nordamerikanischen Baseball-Profiliga MLB bei den Cincinnati Reds unterschrieben. Dies gab der Deutsche Baseball und Softball Verband bekannt. In Cincinnati trifft das Dortmunder Talent auf Donald Lutz, der 2013 als erster Deutscher in der MLB sein Debüt gefeiert hatte. Ljatifi spielt auf der Shortstop-Position. "Mein Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich freue mich sehr auf die Herausforderungen, im Mutterland des Baseballsports", sagte Ljatifi. Seine erste Station im amerikanischen Baseball wird ein Trainingslager im September in Goodyear/Arizona sein, bevor er sich den Winter über in Paderborn auf die Saison 2015 in den USA vorbereitet. (sid)

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  • Fußball:
    Subotic spielt nicht mehr für Serbien

    Innenverteidiger Neven Subotic vom deutschen Vizemeister Borussia Dortmund steht der serbischen Fußball-Nationalmannschaft offenbar nicht mehr zur Verfügung. Das ließ Nationaltrainer Dick Advocaat bei der Bekanntgabe des Kaders für die EM-Qualifikationsspiele in Armenien (11. Oktober) und gegen Albanien (14. Oktober) durchblicken. "Ich habe das Gefühl, dass er nicht den Wunsch hat, für die Nationalmannschaft zu spielen", sagte Advocaat. Auf die Frage, ob Subotic unter seiner Regie nicht mehr für Serbien auflaufen werde, antwortete der Niederländer: "Ja, das kann man sagen." Der 25-Jährige hat seit 2009 36 Länderspiele (zwei Tore) für Serbien bestritten. (SID)

     

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  • Fußball
    Frauen spielen bei WM auf Kunstrasen

    Trotz einer drohenden Klage von knapp 40 Spielerinnen wird die Fußball-WM der Frauen im kommenden Jahr in Kanada wie geplant auf Kunstrasen gespielt. Dies stellte eine Vertreterin des Weltverbandes Fifa bei einem Inspektionsbesuch der sechs Spielstätten klar. "Wir spielen auf Kunstrasen und es gibt keinen Plan B", erklärte Tatjana Haenni, bei der FIFA für die Frauen-Turniere verantwortlich. Mehr als drei Dutzend Spielerinnen, darunter die deutsche Weltfußballerin Nadine Angerer, haben der Fifa und dem kanadischen Verband CSA mit einer Klage gedroht, sollte die WM auf Kunstrasen stattfinden. Der Untergrund fördere die Verletzungsgefahr, erklärten sie in einem vierseitigen Protestschreiben. Zudem sei er "zweitklassig", "diskriminierend und illegal". Eine friedliche Einigung scheint derzeit wenig realistisch zu sein. Präsident Joseph Blatter hatte erst Anfang August bekräftigt, Kunstrasen sei die Zukunft des Fußballs. Eine unabhängige Kommission soll im Auftrag der Fifa prüfen, ob die künstlichen Rasenflächen in den Stadien und auf den Trainingsgeländen den erforderlichen Fifa-Standards entsprechen. (dpa)

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  • Fußball
    Opposition scheitert beim 1. FC Nürnberg

    Beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg ist der große Umsturz ausgeblieben. Die Initiative "Pro Club 2020" um Ex-Aufsichtsrat Hanns-Thomas Schamel erlitt auf der bis in die Nacht zum Mittwoch dauernden Hauptversammlung bei der Wahl von fünf neuen Aufsichtsratsmitgliedern eine deutliche Niederlage. Die Gruppe wollte einen Neuanfang möglichst ohne Sportvorstand Martin Bader und Finanzvorstand Ralf Woy. Bader räumte nach der Rückendeckung für sich "Fehleinschätzungen" bei der Kaderplanung nach dem Abstieg aus der Bundesliga ein. Er gab sich aber auch kämpferisch: Er sei so erzogen, dass er auch in kritischen Situationen nicht aufgebe. (dpa)

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  • Karate
    Fünfter Dopingfall bei den Asien-Spielen

    Die Asien-Spiele in Inchon haben ihren fünften Dopingfall. Ein Karatekämpfer aus Syrien sei am 25. September bei einem Test außerhalb der Wettkämpfe positiv auf die verbotene Substanz Clenbuterol getestet worden, bestätigte das olympische Council Asiens. Nour Aldin Al Kurdi, der in Inchon nicht an den Start ging, sei disqualifiziert worden und das Nationale Olympische Komitee Syriens informiert, teilte das OCA weiter mit. Nur Stunden zuvor wurde der positive Fall des irakischen Gewichthebers Mohammed Jasim Abood al Alfuri bekannt, der bereits am 14. September vor Beginn der Spiele mit Spuren der anabolen Steroide Etiocholanolon und Androsteron erwischt wurde. Bei Malaysias Tai Cheau Xuen, Goldmedaillengewinnerin im asiatischen Kampfsport Wushu, wurde der Appetitzügler Sibutramin nachgewiesen. Zudem wurden bereits ein Soft-Tennis-Spieler aus Kambodscha und der tadschikische Fußballer Kurshed Beknazarow wegen Dopings ausgeschlossen. (dpa)

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