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Sport Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 26. März 2015
  • Fußball-Länderspiel
    Brasilien gewinnt gegen Frankreich

    Die Siegesserie des Fußball-Rekordweltmeisters Brasilien nach dem WM-Debakel im eigenen Land geht weiter. Die Selecao feierte mit dem 3:1 (1:1) in Frankreich den siebten Erfolg im siebten Spiel seit dem Neustart unter Trainer Dunga. In der Neuauflage des WM-Endspiels von 1998 erzielte Superstar Neymar das entscheidende Tor (57.). (sid)

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  • Basketball
    Euroleague: Alba darf weiter hoffen

    Basketball-Pokalsieger Alba Berlin darf in der Euroleague weiter vom erstmaligen Einzug ins Viertelfinale träumen. Die Hauptstädter feierten am zwölften Spieltag der Top-16-Runde mit dem 73:68 (39:24) gegen Roter Stern Belgrad mit Nationalspieler Maik Zirbes ihren sechsten Sieg. Entscheidend wird das Spiel am kommenden Donnerstag bei Panathinaikos Athen. Die Griechen belegen vor Berlin den vierten Platz in der Gruppe E, der zum Weiterkommen berechtigt. Nur ein Sieg würde Albas Chancen erhalten. Topscorer aufseiten des achtmaligen deutschen Meisters war Marko Banic mit 18 Punkten. Überragender Mann auf dem Parkett war aber Belgrads Boban Marjanovic, der 27 Punkte und zehn Rebounds verbuchte. Es war das erste Alba-Heimspiel seit dem von Ausschreitungen überschatteten Duell mit Galatasaray Istanbul (75:68) in der Vorwoche. (sid)

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  • Fußball
    Nationaltorhüter Neuer trainiert wieder

    Torhüter Manuel Neuer ist nach seiner Schleimbeutelentzündung wieder ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingestiegen. Einem Einsatz des Weltmeisters im wichtigen EM-Qualifikationsspiel am Sonntag (18 Uhr/RTL) in Tiflis gegen Georgien dürfte damit nichts im Wege stehen. Bundestrainer Joachim Löw hatte den 28 Jahre alten Schlussmann des deutschen Rekordmeisters Bayern München am Mittwoch beim Länderspiel in Kaiserslautern gegen Australien (2:2) noch geschont. "Ja, Manuel wird auf jeden Fall fit", hatte Löw mit Blick auf das Spiel in Georgien erklärt. (dpa)

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  • Fußball
    U19-Junioren verspielen Sieg zum Auftakt

    Die deutschen U19-Fußballer haben zum Auftakt der EM-Qualifikation einen Sieg verspielt. Der Titelverteidiger kam in Mannheim im ersten von drei Gruppenspielen nicht über ein 1:1 (1:0) gegen die Slowakei hinaus. Den Führungstreffer erzielte Max Christiansen (19.) vom FC Ingolstadt, ehe Tomas Vestenicky in der Nachspielzeit noch der Ausgleich gelang. In den nächsten beiden Spielen trifft die DFB-Elf am Samstag in Sandhausen auf Irland (12 Uhr) und am nächsten Dienstag in Walldorf auf Tschechien (12 Uhr). Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM-Endrunde, die vom 6. bis 19. Juli in Griechenland stattfindet. (dpa)

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  • Formel 1
    Sutil wird Ersatzfahrer bei Williams

    Adrian Sutil hat im Kampf um eine Zukunft als Formel-1-Pilot einen wichtigen Erfolg gelandet. Der 32-Jährige ist ab sofort offizieller Ersatzfahrer des Williams-Rennstalls, das gaben die Engländer vor dem Großen Preis von Malaysia bekannt. Sutil hatte nach der vergangenen Saison überraschend seinen Platz beim finanziell angeschlagegen Sauber-Team verloren. Sutil äußerte sich "stolz, nun Teil eines so berühmten Rennstalls zu sein." Der Bayer wäre erster Nachrücker, wenn einer der Williams-Stammpiloten Valtteri Bottas (Finnland) und Felipe Massa (Brasilien) ausfällt. Bottas hatte den Saisonauftakt in Australien aufgrund von Rückenproblemen auslassen müssen. "Der Kampf um die Konstrukteurs-WM ist sehr eng in diesem Jahr, deshalb haben wir einen Fahrer mit frischer Renn-Erfahrung in den Formel-1-Autos der neuen Generation verpflichtet", sagte Sir Frank Williams: "Wenn sich die Situation ergibt, wird Adrian in der Lage sein, uns zu helfen." (sid)

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  • Fußball
    Juventus fordert aberkannte Meistertitel zurück

    Nach dem letztinstanzlichen Freispruch des früheren Fußball-Funktionärs Luciano Moggi im Zuge der Aufarbeitung des Wettskandals "Calciopoli" will Juventus Turin die aberkannten Meistertitel 2005 und 2006 zurück. Der italienische Rekordchampion will vor ein Sport- und Zivilgericht ziehen, um seine beiden aberkannten Scudetti zurückzubekommen. Das berichteten italienische Medien. Den Turinern waren die Titel wegen der Machenschaften ihres damaligen Managers Moggi aberkannt worden. Dieser soll mit Hilfe einflussreicher Kontakte zu den Schiedsrichter-Koordinatoren und zu Unparteiischen Ligaspiele zugunsten von Juve manipuliert haben. Dafür wurde er vom Verband lebenslang gesperrt, Juve wurde zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt. Moggi war in erster Instanz zudem zu fünf Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden, dagegen hatte er Berufung eingelegt. Die Haftstrafe war zweitinstanzlich 2013 auf zwei Jahre und vier Monate verkürzt worden. Nun hob das Oberste Gericht in Rom die Haftstrafe auf. Nach mehrstündiger Beratung entschied das Gericht in letzter Instanz, die Vorwürfe seien verjährt. 2005 wurde in Italien nach der Aberkennung der Meisterschaft für Juve kein Titel vergeben, 2006 wurde Inter Mailand zum Meister erklärt. (sid)

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  • Fußball
    Italiens Verband führt neue Regeln für Klubs ein

    Nach der Pleite des Fußball-Erstligisten FC Parma will der italienische Verband strengere Regeln einführen, um die finanzielle Stabilität der Vereine zu sichern. Verbandschef Carlo Tavecchio hat ein Maßnahmenpaket entworfen, mit dem scharfe Kontrollen über Gesellschaften eingeführt werden, die bei Profiklubs einsteigen. Nur transparente und finanziell solide Unternehmen sollen künftig mit einem Anteil von über zehn Prozent in Profiklubs einsteigen dürfen. Sie müssen auch bezeugen, über genügend liquide Mittel zur Zahlung der Spielergehälter zu verfügen. Verschuldete Klubs müssen sich verpflichten, ihre Bilanzen in Ordnung zu bringen und nicht mehr wie bisher nur auf Kapitalerhöhungen zurückzugreifen. "Ein Fall wie Parma darf nie wieder im italienischen Fußball vorkommen", sagte Tavecchio. Ein Gericht der Stadt Parma erklärte den Erstligisten vor kurzem für insolvent. Der Verein hatte Schulden in Höhe von 218 Millionen Euro angehäuft. Dem dreimaligen Europapokalsieger droht damit ein Neustart in der Amateurliga. (sid)

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  • Eiskunstlauf
    Schott erreicht WM-Finale

    Die 18 Jahre alte Eiskunstläuferin Nicole Schott aus Essen hat bei ihrer Premiere das Finale der Weltmeisterschaften erreicht. Die zweimalige deutsche Meisterin belegte vor 15.000 Zuschauern im Shanghai Oriental Sports Center Platz 19 nach dem Kurzprogramm. 24 Läuferinnen starten am Samstag in der Kür. Die russische Europameisterin Elisaweta Tuktamyschewa übernahm mit einem exzellenten dreifachen Axel und 77,62 Punkten die Führung vor ihrer Teamkameradin Jelena Radionowa (69,51) und Satoko Miyahara (67,02) aus Japan. Schott führte zur Musik aus dem Film "Die Geisha" eine makellose Kombination aus zwei dreifachen Toeloops vor, brach dann aber den dreifach geplanten Rittberger ab. "Ich weiß gar nicht, was los war. Die Hüfte ist nicht mitgekommen", sagte die Gymnasiastin. Immerhin gelang ihr danach der doppelte Axel und eine gute Präsentation. "Ich war schon aufgeregt, aber es war auch ein schönes Gefühl, vor so vielen Leute zu laufen", sagte die in Pink gekleidete Debütantin. Ihr Coach Michael Huth war zufrieden mit dem Auftritt: "49,29 Punkte ohne den Rittberger sind echt gut." Er führte schon die Italienerin Carolina Kostner zum WM-Titel und legt viel Wert auf die künstlerische Seite des Programms. "Die Noten für den Ausdruck sind Bombe", sagte der Wahl-Oberstdorfer. (dpa)

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  • Basketball
    Schröder stoppt Pleitenserie mit den Hawks

    Dennis Schröder und die Atlanta Hawks haben ihren Negativlauf in der Basketball-Profiliga NBA gestoppt. Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen gewann das Team um den deutschen Nationalspieler 95:83 bei Orlando Magic. Die bereits für die Play-offs qualifizierten Hawks setzten sich dank eines starken Schlussviertels (27:12) durch. Point Guard Schröder (21) spielte knapp 20 Minuten und kam auf elf Punkte sowie drei Assists. Topscorer für Atlanta war Allstar Paul Millsap mit 25 Punkten. Die Hawks haben noch elf Hauptrundenspiele zu absolvieren, am Freitag geht es gegen Miami Heat. Mit 54 Saisonsiegen bei 17 Niederlagen führen sie die Eastern Conference weiter souverän an.
    Die San Antonio Spurs setzten derweil ein Ausrufezeichen. Der Meister demontierte die Oklahoma City Thunder mit 130:91 und festigte den sechsten Tabellenplatz im Westen, OKC hatte zuvor vier Spiele in Serie gewonnen. Direkt hinter dem Titelverteidiger (45 Siege, 26 Niederlagen) liegen die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki (45:27). Oklahoma ist Achter (41:31). Die Portland Trail Blazers traten erneut ohne den an der Schulter verletzten deutschen Nationalspieler Chris Kaman an, bei den Utah Jazz gelang ein 92:89-Erfolg. Portland ist als Vierter der Western Conference klar auf Play-off-Kurs. (sid)

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"Ich sage nicht, dass ich hier bald weggehe": Kevin de Bruyne. "Das wäre doch dumm" Umworbener De Bruyne lässt alles offen

Kevin de Bruyne spielt sehr gut Fußball, ist jung - und deshalb sehr begehrt. Selbst beim FC Bayern sollen sie über den Mittelfeldspieler des VfL Wolfsburg nachdenken. Der Belgier aber wiegelt ab. Nur sage, dass er für immer am Mittellandkanal bleibt, will er auch nicht.

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