Sport
Mittwoch, 28. Februar 2001

2. Fußball-Bundesliga: Aachen verschafft sich Luft

Fußball-Zweitligist Alemannia Aachen hat sich vier Tage nach der 1:6-Pleite bei Borussia Mönchengladbach wieder gefangen und drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt. Gegen die Stuttgarter Kickers gewannen die Westdeutschen mit 3:0 (0:0) und verschafften sich damit ein sattes Polster auf die Abstiegszone.

Für die Kickers scheinen nach drei Niederlagen in Folge indes endgültig die Lichter im bezahlten Fußball-Geschäft auszugehen. Der chinesische Torjäger Xie Hui war mit seinen Saisontoren acht und neun (67. und 71. Minute) der Matschwinner für die Gastgeber.

Vor 10.600 Zuschauern auf dem Tivoli hatte zuvor Taifour Diane für die Führung gesorgt (51.). Die Gäste aus Schwaben konnten nur im ersten Spielabschnitt mithalten und blieben bei ihren Angriffsbemühungen stets am Aachener Strafraum hängen. Dank einer deutlichen Steigerung der Platzherren nach der Pause ging der Sieg auch in dieser Höhe voll in Ordnung.

Im zweiten Zweitligaspiel des Tages hat der FSV Mainz einen Tag nach der Entlassung von Trainer Eckhard Krautzun neue Hoffnung im Abstiegskampf der zweiten Fußball-Bundesliga geschöpft.

Im ersten Spiel unter Interimscoach Jürgen Klopp besiegten die Rheinhessen den MSV Duisburg mit 1:0 (1:0) und verkürzten damit den Abstand zum rettenden 14. Tabellenplatz auf zwei Punkte.

Die Aufstiegsambitionen der Duisburger erhielten dagegen einen kräftigen Dämpfer.

Das Tor des Abends für die Platzherren erzielte Christoph Babatz in der 29. Minute. Der frühere Bundesliga-Profi des Hamburger SV war vor 4.000 Zuschauern im Stadion am Bruchweg mit einem Volleyschuss aus zwölf Metern erfolgreich.

Zuvor hatte Stürmer Samuel Ipoua die Chance zur Führung vergeben, als er in der 14. Minute frei vor Gäste-Torwart Gintaras Stauce scheiterte. Der MSV kam Sekunden vor der Pause durch einen Kopfball von Pavel Drsek seinerseits zu einer guten Tormöglichkeit, als Christian Hock auf der Linie retten musste. Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Angriffsbemühungen der “Zebras" zu zahm, um das Tor der Mainzer ernsthaft gefährden zu können.

Quelle: n-tv.de

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