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Bedröppelte Hessen: Ausgerechnet gegen Mainz kassierten die Frankfurter die erste Heimniederlage der Saison.
Bedröppelte Hessen: Ausgerechnet gegen Mainz kassierten die Frankfurter die erste Heimniederlage der Saison.(Foto: dapd)

Dortmund, Schalke, Frankfurt: Alle Bayern-Jäger patzen

Der FC Bayern hat noch gar nicht gespielt, ist aber schon der große Gewinner des 14. Bundesliga-Spieltags. Denn die drei Teams hinter dem Rekordmeister lassen kollektiv Punkte liegen, Schalke und Frankfurt sogar komplett. Dafür rehabilitiert sich Hannover.

Nicht nur Meister Borussia Dortmund, auch die beiden anderen Verfolger des FC Bayern haben am 14. Bundesliga-Spieltag gepatzt. Während der BVB beim 1:1 gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf nur zwei Punkte einbüßte, kassierten Dortmunds Revierrivale Schalke 04 und Eintracht Frankfurt Niederlagen. Schalke verlor beim Hamburger SV 1:3 (0:0), Frankfurt (beide 24) unterlag im Rhein-Main-Derby gegen den FSV Mainz 05 ebenfalls mit 1:3 (0:2).

Hannover 96 beendete hingegen seine Mini-Krise durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Aufsteiger Greuther Fürth und betrieb Wiedergutmachung für die 0:5-Klatsche am Wochenende gegen den FC Bayern. Der Tabellenführer kann nach Dortmunds Ausrutscher mit einem Sieg beim SC Freiburg am Mittwoch auf elf Punkte davonziehen und damit vorzeitig die Herbstmeisterschaft perfekt machen.

Schalke bekam beim Hamburger SV überraschend eins auf die Mütze.
Schalke bekam beim Hamburger SV überraschend eins auf die Mütze.(Foto: dapd)

In Hamburg schoss Maximilian Beister den ohne den verletzten Rafael van der Vaart spielenden HSV gegen Schalke in der 52. Minute in Führung. Schalkes Schlussmann Lars Unnerstall machte dabei keine gute Figur. Beim 2:0 durch Artjoms Rudnevs (65.) war Unnerstall machtlos. Klaas-Jan Huntelaar gelang der Anschlusstreffer im Nachschuss (80.), zuvor war der Niederländer mit einem Handelfmeter an Rene Adler gescheitert. Milan Badelj sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter für die Entscheidung (90.+2).

Mainz trifft viermal

In Frankfurt fanden die Gastgeber in der ersten Halbzeit überhaupt nicht in die Begegnung und lagen nach Gegentreffern von Andreas Ivanschitz (18.) und Shawn Parker (42.), der sein zweites Bundesligaspiel absolvierte, verdient in Rückstand. Die Mainzer spielten frech auf, die Eintracht kam nicht zu ihrem gewohnten Offensivspiel.

Nikolce Noveski schoss die starken Mainzer kurz nach der Pause sogar mit 3:0 in Front (52.), ein Eigentor von Ádám Szalai gab der Eintracht noch einmal etwas Hoffnung zurück (55.). Der Mainzer Julian Baumgartlinger sah in der 88. Minute Gelb-Rot.

Fürth zeigte in Hannover zwar eine ordentliche Vorstellung, bleibt mit acht Punkten aber auf einem Abstiegsplatz. Fürth hatte nach dem frühen Rückstand durch Diouf einige gute Möglichkeiten, scheiterte aber immer wieder an 96-Schlussmann Ron-Robert Zieler. Innenverteidiger Mario Eggimann sorgte per Kopf für die Entscheidung (69.).

Am Mittwoch stehen fünf weitere Begegnungen in der Bundesliga an. Neben dem Gastspiel des FC Bayern in Freiburg gastiert Bayer Leverkusen bei Werder Bremen. Borussia Mönchengladbach erwartet den VfL Wolfsburg, der VfB Stuttgart trifft auf Schlusslicht FC Augsburg. Im Kellerduell stehen sich der 1. FC Nürnberg und 1899 Hoffenheim gegenüber.

Quelle: n-tv.de

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