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Der Moment nach dem Aufprall.
Der Moment nach dem Aufprall.(Foto: Screenshot Twitter: @tzmuenchen)

Nach Horrorunfall in Formel 4: Beinamputierter Monger denkt an Comeback

Es ist ein fürchterlicher Unfall und ein fürchterliches Schicksal: Billy Monger kracht mit seinem Formel-4-Boliden in ein liegengebliebenes Auto. Erst nach mehr als 90 Minuten kann er befreit werden. Die Anteilnahme ist riesig, die Spendenbereitschaft auch.

Das Schicksal des schwer verletzten Billy Monger aus der britischen Formel 4 hat in der Motorsport-Welt riesige Anteilnahme ausgelöst. Dem 17 Jahre alten Nachwuchspiloten mussten nach einem Horrorunfall am vergangenen Wochenende im Donington Park beide Beine amputiert werden. Daraufhin wurde eine Spendenseite für Monger und seine Familie ins Leben gerufen, auf der bis zum Nachmittag nun schon mehr als 530.000 Pfund (umgerechnet mehr als 630.000 Euro) gesammelt wurden.

"Gedanken und Gebete sind mit Dir und Deiner Familie", schrieb der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton aus England. Der mehrmalige schottische Indy-Car-Champion Dario Franchitti teilte bei Twitter mit: "So traurige Nachrichten, ich hoffe Zanardi kann als Inspiration dienen." Alessandro Zanardi hatte 2001 bei einem schweren Motorsport-Unfall auf dem Lausitzring beide Beine verloren.

Monger war am Sonntag in das Heck des finnischen Fahrers Patrik Pasma gekracht, der mit seinem Auto dem Anschein nach auf dem Kurs liegengeblieben war. Erst nach mehr als 90 Minuten konnte der Brite aus seinem zerstörten Wagen geborgen und in ein Krankenhaus in Nottingham gebracht werden. Pasma war bei Bewusstsein, als er aus dem Auto gezogen wurde. Monger musste für den schweren Eingriff in ein künstliches Koma versetzt werden.

"Vor ihm liegt ein langer, langer Weg und er wird durch einige harte Zeiten müssen", zitierten britische Medien den Teamchef von Mongers Rennstall JHR Developments, Steven Hunter. "Ich bin mir aber sicher, dass er mit seinem Charakter da durchkommen wird." Und offenbar hat der Youngster auch schon Comeback-Pläne: "Seine Antwort auf die ganze Sache war: 'Wir bringen das in Ordnung', so einfach ist das", sagte Hunter dem Radiosender 5 live: "Das Erste, was er gemacht hat, war auszuprobieren, wie er die Kupplung mit der Hand betätigen kann."

Quelle: n-tv.de

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