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Nicht ganz im Bilde: Andreas Birnbacher.
Nicht ganz im Bilde: Andreas Birnbacher.(Foto: dpa)

Bitteres Malheur am Schießstand: Biathlet Birnbacher feuert falsch

Routinier Andreas Birnbacher passiert beim letzten Biathlon-Verfolgungsrennen der Saison ein bitteres Malheur. Der 31-Jährige zielt in Chanty-Mansijsk beim Schießen auf die falschen Scheiben, muss fünf Strafrunden drehen - und vergibt so die Chance auf einen Podestplatz.

Biathlet Arnd Peiffer ist beim Saisonfinale im russischen Chanty-Mansijsk in der Verfolgung auf Platz acht gelaufen. Der frühere Sprintweltmeister aus Clausthal-Zellerfeld hatte nach zwei Schießfehlern über 12,5 Kilometer im Ziel 1:26,8 Minuten Rückstand auf den fehlerfreien Überraschungssieger Christoph Sumann aus Österreich. Platz zwei bei schwierigen Verhältnissen in Sibirien sicherte sich der Franzose Simon Fourcade (35,7 Sekunden Rückstand/0 Fehler) vor seinem jüngeren Bruder Martin Fourcade (49,0/5).

Der zweimalige Saisonsieger Andreas Birnbacher verschenkte durch einen Blackout am Schießstand derweil einen möglichen Podestplatz. Der 31-Jährige aus Schleching schoss beim ersten Stehendschießen auf die falschen Scheiben und musste nach dem "Crossfire" fünfmal in die Strafrunde. Der Gesamtweltcupdritte der Vorsaison musste sich nach fünf Fehlern mit 1:55,4 Minuten Rückstand mit dem 19. Platz zufrieden geben. Zweitbester DSV-Skijäger wurde Florian Graf (Eppenschlag/4) auf Platz neun. Zum Abschluss des vorolympischen Winters steht bei den Männern am Sonntag der Massenstart auf dem Programm.

Quelle: n-tv.de

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