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Sport
(Foto: dpa)

DSV-Starter gehen erneut leer aus: Biathlon-WM bleibt ein Fourcade-Spektakel

Zweites WM-Einzelrennen, nächste Nullnummer: Wie schon im Sprint verpassen die deutschen Biathleten trotz grandioser Leistung von Erik Lesser auch im Jagdrennen Podestplätze. Der Sieg geht wieder an Martin Fourcade - zum dritten Mal in Oslo.

Jammer statt Jubel, Ernüchterung statt Euphorie: Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Oslo auch in der Verfolgung die Podestränge verpasst. Nach dem Sprint blieben Mitfavorit Simon Schempp und Co. auch im Jagdrennen über 12,5 Kilometer ohne Medaille. Am Ende eines gebrauchten Wochenendes lief Titelverteidiger Erik Lesser auf Rang sieben, Gold ging zum dritten Mal in Oslo an den Franzosen Martin Fourcade, der schon in der Mixed-Staffel und im Sprintrennen triumphiert hatte.

Erik Lesser liefert ein "ganz gutes Spektakel", das aber nicht mit einer Medaille belohnt wurde.
Erik Lesser liefert ein "ganz gutes Spektakel", das aber nicht mit einer Medaille belohnt wurde.(Foto: dpa)

"Ich denke, dass ich ein ganz gutes Spektakel geliefert habe", sagte Lesser der ARD auch mit Blick auf sein Alles-oder-Nichts-Schießen am Ende, bei dem er zwei Fehler quittieren musste: "Ich habe versucht, noch einmal Druck zu machen. Dafür wurde ich bestraft."

Schempp enttäuscht erneut

Wegen Lessers Fehlern landeten hinter Dominator Fourcade die beiden Norweger Ole Einar Björndalen und Emil Hegle Svendsen auf den weiteren Podestplätzen. Zweitbester Deutscher war Arnd Peiffer auf dem 13. Platz. Mitfavorit Simon Schempp, den am Samstag ein ärgerlicher Sturz unmittelbar vor der Ziellinie eine bessere Ausgangsposition für die Verfolgung gekostet hatte, erlebte ein enttäuschendes Rennen, er kam letztlich auf Rang 18.

Auf dieser Position hätte man eigentlich Lesser erwartet. Denn der 27-Jährige, der sich bei der vergangenen WM in Kontiolahti vom fünften auf den ersten Platz verbessert hatte, war als Sprint-19. eigentlich ohne Medaillenchance in die Loipe gegangen - dank einer herausragenden Leistung am Schießstand gelang ihm aber die furiose Aufholjagd.

12 - 7 - 3: Das waren nach den ersten drei Schießeinlagen die Positionen des Thüringers. Vor dem letzten Anschlag war die Medaille also zum Greifen nah, Lesser ging volles Risiko - und schoss daneben. "Ich habe es dennoch genossen, noch einmal als Weltmeister zu starten. Jetzt kann das normale Leben wieder losgehen", sagte er.

Quelle: n-tv.de

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