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(Foto: picture alliance / dpa)

Dritter Dopingfall der Saison: Biathlon-Weltverband sperrt Russen Latypow

Nächste positive Dopingprobe, wieder Meldonium, diesmal nachgewiesen im Körper des russischen Biathleten Eduard Latypow. Auswirkungen auf die laufende WM hat die vorläufige Sperre des Junioren-Weltmeisters von 2015 nicht.

Der Biathlon-Weltverband IBU hat bereits den dritten Athleten in diesem Winter wegen des Verdachts auf Doping gesperrt. Es handle sich um den russischen Sportler Eduard Latypow, teilte der russische Biathlonverband RBU in Moskau mit. Bei Latypow, Junioren-Weltmeister von 2015 in Minsk, wurde demnach Meldonium nachgewiesen. Das Mittel war bei den Australian Open auch der russischen Weltklasse-Tennisspielerin Maria Scharapowa nachgewiesen worden, wie Anfang der Woche bekannt wurde.

Noch bis Sonntag findet in Oslo die Weltmeisterschaft statt. Latypow steht nicht im Team des deutschen Trainers Ricco Groß. "Ich kenne diesen Sportler nicht. Er gehört definitiv nicht zu meiner Gruppe", sagte Groß der Deutschen Presse-Agentur.

Bei einer im Februar während eines IBU-Cups, der zweiten Liga im Biathlon, genommenen Probe sei die Substanz festgestellt worden, die seit Jahresbeginn auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada steht. Das teilte die IBU mit. Die Substanz falle unter die Hormone und Stoffwechsel-Modulatoren. Bislang waren die nicht zu den Top-Athleten gehörenden Ukrainer Olga Abramowa und Artem Tyschtschenko überführt worden.

Durch die vorläufige Suspendierung ist der 21-jährige Latypow vorübergehend von allen IBU-Wettbewerben ausgeschlossen. Der Athlet kann nun die Öffnung der B-Probe beantragen oder darauf verzichten. Sollte die Analyse der B-Probe positiv ausfallen oder aber der Biathlet verzichtet auf die Öffnung der B-Probe, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Sollte die B-Probe negativ sein, wird die vorläufige Suspendierung aufgehoben. Der russische Verband lehnte eine weitere Stellungnahme zunächst ab.

Quelle: n-tv.de

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