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Mittwoch, 12. April 2006

Vorwürfe gegen Abwehrspieler: Bigamie in Bundesliga?

Die Bundesliga hat laut "Bild" einen neuen Skandal. Mehdi Mahdavikia, Star-Abwehrspieler des Hamburger SV, soll dem Blatt zufolge mit zwei Frauen gleichzeitig verheiratet sein. Beide leben demnach nur wenige Kilometer in Hamburg voneinander entfernt.

Mit seiner ersten Frau Sepideh, mit der er eine Tochter hat, ist Mahdavikia seit acht Jahren verheiratet. Ehefrau Nummer zwei, Samira, soll er im vergangenen Sommer in einer Hamburger Nobel-Discothek kennengelernt und am 27. Dezember 2005 in Teheran geheiratet haben.

Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte Samira Mahdavikia, die Tochter eines persischen Professors: „Mehdi hat mir erzählt, er sei geschieden, sonst hätte ich ihn doch niemals geheiratet“. Sie begleitete Mehdi zu Auswärtsspielen. „Es war Liebe auf den ersten Blick. Er wollte mich immer bei sich haben“, so die zweite Ehefrau weiter.

Ende Februar flog der Schwindel laut "Bild" auf, als Samira im Stadion von einer anderen Spielerfrau angesprochen wurde. „Ich sagte, ich bin Frau Mahdavikia“, so Samira Mahdavikia. „Doch die andere Frau meinte: ,Nein, Frau Mahdavikia kenne ich, das sind nicht Sie‘.“

Der iranische Nationalspieler hat inzwischen laut "Bild" die Polizei eingeschaltet. Der Zeitung sagte er: „Ich bin sehr erleichtert, dass die Dinge an die Öffentlichkeit gekommen sind. Ich bin in eine Falle getappt.“ Jemand wolle seine Ehe mit Sepideh zerstören. Mahdavikia weiter: „Sepideh weiß von allem und steht hinter mir.“

Obwohl Bigamie in Deutschland verboten ist, hat Mahdavikia sich offenbar nicht strafbar gemacht, da auch die erste Ehe mit seiner Frau Sepideh im Iran geschlossen wurde.

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