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Liveticker: EM-"Finale" gegen Dänen: DHB-Team kämpft sich ins EM-Halbfinale

Siegen oder fliegen, heißt es für die deutschen Handballer bei der EM gegen Dänemark. Gegen den Favoriten bleiben die DHB-Youngster immer dran in einem Handball-Drama, das rasant hin- und herwogt - und am Ende beim DHB-Team die Emotionen überschwappen lässt.

19.52 Uhr: "Das Wichtigste am heutigen Tag war der Wille, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen", japst Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar in der ARD. Das nächste deutsche Handball-Drama mit Happy End bringt den früheren Weltklasse-Spieler an den Rand der Schnappatmung. Als Siebenmeter-Vollstrecker Tobias Reichmann nach dem Spiel sagen soll, was jetzt noch drin ist im Turnier, gibt er die einzig mögliche Antwort, nämlich: "Alles!"

Endstand, 25:23. Schluss in Breslau, und Jubel, Trubel, Heiterkeit - zumindest auf deutscher Seite. Nur zehn Tore lassen die DHB-Youngster in der zweiten Halbzeit gegen die dänischen Offensivstars zu. Weil sie selber dreizehn Mal treffen, heißt es am Ende 25:23 und - ab nach Krakau. Dort kämpft das Team von Dagur Sigurdsson am Freitag um den Finaleinzug. Ob Dänemark noch eine Chance auf das Endspiel hat, entscheidet sich ab 20.30 Uhr im Duell zwischen Spanien und Russland. Gewinnt Russland, ist Dänemark weiter dabei. Sonst kommt Spanien in die Vorschlussrunde.

60. Minute, 25:23: 30 Sekunden sind noch zu spielen, und trotzdem steht DAndreas Wolff schon im deutschen Kreis und feiert. Nach der nächsten Parade des DHB-Keepers steht der deutsche Sieg fest - und damit die Halbfinal-Teilnahme. Wer hätte das vor dem Turnier gedacht?

59. Minute, 25:23: Siebenmeter für Deutschland, Reichmann tritt an - und zeigt keine Nerven, wieder einmal keine Nerven. 24:23, Deutschland führt kurz vor Schluss erneut - und das wenig später sogar mit zwei Toren. Fäth verwandelt in Überzahl, nachdem Eggert nur den Innenpfosten getroffen hat. Das Halbfinale ist ganz nah.

57. Minute, 23:23: Die nächste starke Parade von Wolff, doch im schnellen Gegenzug des DHB-Teams wird Pekeler das Führungstor weggepfiffen. Stattdessen gibt es Ballbesitz und zwei Minuten für die Dänen.

56. Minute, 23:23: Schlussphase in Breslau, alles drin. Und wie es sich für einen zünftigen Debütantenball gehört, wird auch getanzt. Und zwar in Person von Martin Strobel durch die dänische Deckung. Zur Krönung verwandelt er dann auch noch durch die Beine von Landin.

54. Minute, 22:23: "Das sind Shooter", sagt Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar vor der Partie über die Nachrücker Kai Häfner und Julius Kühn. Stimmt genau, denkt sich Kühn offenbar und hämmert den Ball aus dem Nichts in die dänischen Maschen. Als Wolff gegen Hansen pariert, hat Strobel die Chance zum Ausgleich. Doch der Spielzug endet in der dänischen Deckung mit einem deutschen Stürmerfoul.

52. Minute, 21:23: Wie eine Slalomstange lässt der Däne Lindberg den deutschen Kreisläufer Kohlbacher stehen. Der sieht dann, wie der Bald-Berliner vor Wolff cool abschließt. Nach einem deutschen Ballverlust kommt Hansen wieder einmal zum Abschluss - und trifft. Zwei-Tore-Führung Dänemark, Auszeit Deutschland.

50. Minute, 21:21: Unerschütterlich wirkt DHB-Coach Dagur Sigurdsson bislang an der Seitenlinie, fast ungerührt verfolgt er das deutsche Spiel. In der Auszeit geht er aus sich heraus und feuert sein Team an. Konkrete Handlungsanweisung des Isländers: "Wir müssen einfach kämpfen weiter, mit Kopf und Laufen." Paraden erwähnt Sigurdsson nicht explizit. Die zeigt Wolff aber dennoch und das gleich im Doppelpack.

49. Minute, 21:21: Stehvermögen ist auch im Handball keine schlechte Sache. Allerdings nicht, wenn es um den Torwurf im Kreis geht. Dort zeigt der Däne Lindberg bei seinem Wurf zu viel Stehvermögen. Pech für das deutsche Team, dass sein Tor dennoch zählt. Mal wieder Ausgleich und nach einem deutschen Fehlwurf durch Häfner eine Auszeit durch Dänemark.

49. Minute, 21:20: Gut möglich, dass der ein oder andere im deutschen Team langsam nervös macht. Schließlich wird der Sieg angesichts der unverändert konzentrierten DHB-Leistung immer wahrscheinlicher. Völlig cool präsentiert sich allerdings Niklas Pieczkowski. Er lässt seinen Gegenspieler per Finte aussteigen, zieht zum Tor und macht das 21:20.

48. Minute, 20:20: Aus Rechtsaußenposition zeigt Dahmke im Eins-gegen-Eins gegen Landin keine Nerven und bringt das DHB-Team wieder in Führung, 20:19. Doch Eggert ist nicht nur pfeilschnell, sondern auch ungemein treffsicher und gleicht prompt wieder aus. Deutschland will über Dahmke antworten, der diesmal zentral am Kreis freigespielt wird - aber diesmal an Landin scheitert.

47. Minute, 19:19: Hinten hält Wolff, vorne trifft ... Häfner. Im ersten EM-Spiel seiner Karriere kommt der Nachrücker nun schon auf drei Tore. Wieder Ausgleich in Breslau. Es ist der aus deutscher Sicht erhoffte Krimi. Fragt sich nur, ob es auch das erhoffte Happy End gibt.

45. Minute, 18:19: Nach knapp acht Minuten wieder ein deutsches Tor. Häfner hilft sich und seinem Team aus zentraler Position mit purer Wurfgewalt. Die zeigt auch Fabian Wiede, dessen Schuss Landin nicht entscheidend ablenken kann. Dass es dennoch 18:19 steht liegt am nächsten Tor von Eggert zwischen beiden deutschen Gewaltwürfen.

42. Minute, 16:18: Wieder Siebenmeter für Dänemark, nachdem Kohlbacher im Kreis verteidigt hat. Carsten Lichtlein rückt ins DHB-Tor, der Routinier ist mit vier von acht gehaltenen Siebenmetern der beste EM-Keeper in dieser Disziplin. Gegen Eggerts perfekten Heber ist aber auch er machtlos.

41. Minute, 16:17: Die torlose Zeit in Breslau ist vorbei, nach knapp drei Minuten scheppert es wieder. Aus deutscher Sicht unglücklicherweise aber im eigenen Tor. Hansen mal wieder, sechstes Tor und drittes Tor in Folge für die Dänen. Die Partie bleibt ein Auf und Ab.

37. Minute, 16:16: Sechs von sieben Versuchen hat Fäth bislang verwandelt, diesmal scheitert er an Landin. Der 16:17-Rückstand scheint besiegelt, da Dänemark beim schnellen Gegenzug auf das leere DHB-Tor zuläuft. EM-Debütant Häfner blockt den Ball aber noch irgendwie ins Toraus. Heißt: Bis auf den Siebenmeter hat Deutschland in Unterzahl kein Gegentor kassiert.

36. Minute, 16:16: Unordnung in der dänischen Deckung, die Fabian Wiede nicht nutzen kann. Landin ist dran an seinem Wurf. Doppeltes Pech für Wiede: Auf der Gegenseite kassiert er eine Zeitstrafe und verursacht einen Siebenmeter. Eggert verwandelt raffiniert gegen Wolff. Einfach gut.

35. Minute, 16:15: Jetzt wird es rasant. Erst verkürzt Hansen mit seinem fünften Tor für Dänemark, dann zieht Fäth nach, sein sechster Treffer markiert das 16:14 fürs DHB-Team. Aber auch Dänemark trifft jetzt sicher, durch Svan Hansen von linksaußen.

34. Minute, 15:13: ... die sich "Air" Wiede nicht nehmen lässt. Deutlich vor dem Kreis steigt er hoch, steht in der Luft - und zimmert den Ball ins dänische Tor. Wow.

33. Minute, 14:13: Dänemark wieder komplett, aber auch weiter in Rückstand. Gegen die DHB-Deckung finden sie keine Lücke, der Ball ist bei Deutschland. Chance auf eine Zwei-Tore-Führung, ...

32. Minute, 14:13: Weltklasse-Parade von DHB-Keeper Wolff. Mit dem rechten Fuß auf Höhe seines Kopfes pariert er gegen den völlig freien Damgaard. Chance für Deutschland zur Führung, die sich Reichmann nicht nehmen lässt. Aus Rechtsaußenposition fliegt er in den Kreis, fintiert, und vollstreckt dann ins kurze Eck.

31. Minute, 13:13: Drehwurm bei Dänemark. Erst dreht sich Wiede um seinen Gegenspieler und bringt Pekeler am Kreis ins Spiel, der seinen Gegenspieler ebenfalls austanzt. Der foult in Person von Eggert entnervt - und ist dann noch entnervter, weil es neben der Zeitstrafe noch Siebenmeter gibt. Eine Angelegenheit für Spezialist Reichmann, der locker links unten verwandelt. Ausgleich.

Halbzeit, 12:13. "Bislang läuft alles top", lobt Teammanager Oliver Roggisch die erneut starke deutsche Leistung in der Halbzeitpause. Kleinere Umstellungen in der Abwehr, noch ein paar Prozent mehr bei Keeper Wolff und ein Steffen Fäth wie in der ersten Halbzeit - dann ist ein Sieg drin. Und dann stünde Deutschland ganz sicher im Halbfinale. Weiter geht's, Ballbesitz Deutschland.

Halbzeit: 12:13. Ein Tor Rückstand gegen den Topfavoriten Dänemark für die deutschen Debütanten zur Pause in Breslau. Das klingt ordentlich und ist auch einer sehr ordentlichen Leistung geschuldet. Im Angriff zeigen die deutschen Handballer meistens die nötige Ruhe, in der Abwehr greifen sie konsequent zu. Keeper Wolff kommt nach holprigem Start inzwischen auf 25 Prozent abgewehrte Bälle. Eine ordentliche Quote, aber unter seiner EM-Bilanz. Das lässt hoffen für die zweite Halbzeit. Überragend bislang auf deutscher Seite: Steffen Fäth mit fünf Toren.

29. Minute, 12:13: ... doch Deutschland hat eine Antwort: Fäth. Mit Urgewalt zimmert er den Ball ins Torwarteck. Fünfter Treffer und nach einer Parade von Wolff gegen Damgaard die Chance, zur Pause auszugleichen. Doch erst wird Wiede geblockt, ehe ein Freiwurf für Fäth nichts einbringt.

29. Minute, 11:13: Damgaard schon wieder, ...

28. Minute, 11:12: Nach dem 3:0-Lauf der Deutschen nun also ein 4:0-Lauf für die Dänen. Nicht mit mir, sagt sich Steffen Fäth und bringt sein Team wieder auf ein Tor ran. Viertes Tor für den Wetzlarer, ganz starkes Spiel.

27. Minute, 10:12: Mit einer Auszeit versucht DHB-Coach Sigurdsson den Lauf der Dänen zu stoppen. Doch EM-Debütant Kühn schließt direkt nach der Auszeit zu überhastet ab, wieder ist Landin dran. Am deutschen Kreis kommt Eggert auf Linksaußen frei zum Wurf. Wolff ist chancenlos, wieder zwei Tore Rückstand.

26. Minute, 10:11: Deutschland wieder in Unterzahl und in Rückstand. Pekeler muss für zwei Minuten auf die Bank, Ellbogeneinsatz im Zweikampf ist nicht nur im Fußball verpöhnt. Zu der Zeitstrafe gibt es noch Siebenmeter für die Dänen, den Eggert verwandelt.

25. Minute, 10:10: Dahmke wird auf Linksaußenposition schon freigespielt, doch schön ist auch die Parade von Landin. Damgaard sagte Danke und macht das 10:10. Wieder alles offen.

24. Minute, 10:9: Macht sich bei Dänemark der unglückliche EM-Spielplan schon negativ bemerkbar? Während das DHB-Team zwei Tage frei hatte, bestreiten die Dänen gegen Deutschland ihr drittes Spiel binnen vier Tagen - und bleiben sieben Minuten ohne Tor. Erst Damgaard beendet den Negativlauf mit einer feinen Aktion und verkürzt auf 10:9. Der Magdeburger ist einer der EM-Shootingsstars.

22. Minute, 10:8: ... und ermöglicht damit die erste Zwei-Tore-Führung für Deutschland. Kai Häfner trifft zum 10:8. Häfner, Häfner, ... Kennen Sie nicht? Nicht schlimm, ist auch sein erstes EM-Spiel. Er ist mit Kühn einer der beiden EM-Nachrücker.

21. Minute, 9:8: Dänemark hat Hansen, Deutschland Fäth. Während der dänische Superstar am Pfosten scheitert, zielt Fäth genauer und bringt Deutschland wieder in Führung. Beim folgenden dänischen Angriff hält Wolff die deutsche Führung fest ...

19. Minute, 8:8:  Christiansen kommt zum Abschluss, aber nicht an Wolff vorbei. Der DHB-Keeper wird immer stärker, wenn nicht gerade Hansen den Ball auf sein Tor zimmert. Allerdings: Auch Landin ist kein Schlechter und zeigt das im Eins-gegen-Eins-Duell gegen den deutschen Kreisläufer Schmidt.

18. Minute, 8:8: Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Fäth zieht aus zentraler Position ab, Landin ist dran - aber erst, als er dem Ball aus dem Tor holt. Wieder Ausgleich, und Deutschland ist in Überzahl.

18. Minute, 7:8: Zweite Zeitstrafe für Dänemark. Toft Hansen testet die Reißfestigkeit der deutschen Leibchen und kann sich das Ergebnis seiner Materialprobe nun zwei Minuten auf der Bank durch den Kopf gehen lassen.

16. Minute, 7:8: Mikkel Hansen wirft sich warm. In Überzahl finden die Dänen zunächst keine Lücke, ehe Hansen doch abschließt. Doch Deutschland antwortet mit einem schönen Anspiel an den Kreis von Fäth auf Kohlbacher. Der fliegt in den Kreis, und der Ball fliegt ins Tor. Aber: Die dänische Antwort heißt Hansen, der mit seinem vierten Tor wieder auf 8:7 für den Favoriten stellt.

15. Minute, 6:6: Martin Strobel wird von der dänischen Abwehr geblockt. Den schnellen Gegenzug unterbindet Schmidt, allerdings irregulär. Freiwurf Dänemark und erste Zeitstrafe fürs DHB-Team.

14. Minute, 6:6: ... die aber nicht lange hält. Fast aus dem Stand zieht Hansen mit Kraft und Technik ab. Wolff ist chancenlos, Ausgleich.

13. Minute, 6:5: Der erste deutsche Konter saß nicht, der zweite schon. Nach einer guten Parade bringt Wolff mit einem Pass über das halbe Feld Dahmke ins Spiel, der Landin keine Chance lässt. Drittes DHB-Tor in Folge, erste Führung, ...

13. Minute, 5:5: Der Ausgleich in Breslau - durch die erste gute Aktion des DHB-Teams über den Kreis. Eric Schmidt vollstreckt.

10. Minute, 4:5: Deutschland, bislang stark bei Schnellangriffen, verdaddelt einen Konter. Auf der Gegenseite trifft Dänemark zum 5:3. Doch Wiede kann mit etwas Glück verkürzen. Landin ist an seinem Wurf dran, doch der Ball rutscht ins Tor.

9. Minute, 3:4: Steffen Fäth ist einer der Spieler, der Kapitän Weinhold im deutschen Rückraum entlasten muss - und er trifft nach einer einfach Kreuzung sicher zum 3:4.

8. Minute, 2:4: Die deutsche Überzahl ist vorbei - ohne deutsches Tor. Auch, weil es einen deutschen Ballverlust gibt. Doch den Wurf von Hansen kann Wolff entschärfen.

7. Minute, 2:4: In Überzahl klauen sich die deutschen Handballer den Ball, doch Dahmke scheitert an Landin. Auf der Gegenseite trifft Rechtsaußen Svan Hansen aus spitzem Winkel. DHB-Keeper Andreas Wolff kriegt bisher noch keinen Ball zu fassen.

5. Minute, 2:3: Erneut tankt sich Wiede durch, diesmal ist sein Wurf. drin. Bonus neben dem Anschlusstor zum 2:3 - eine Zeitstrafe für den Dänen Mollgaard-Jensen.

4. Minute, 1:3: Fabian Wiede setzt sich gegen die dänische Deckung gut durch, doch Keeper Landin ist zur Stelle. Auf der Gegenseite zieht Mensah aus zentraler Position ab und trifft zum 3:1 für die Dänen.

3. Minute, 1:2: Finte Mikkel Hansen, Tor Mikkel Hansen. Der dänische Topstar meldet sich im Spiel an.

2. Minute, 1:1: Erster deutscher Angriff, erster Siebenmeter. Es tritt an Tobias Reichmann, bester Siebenmeterschütze der EM. Und er trifft souverän gegen Landin, sein 18. Treffer im 19. Versuch.

1. Minute, 0:1: ... und geht durch Mensah Larsen direkt in Führung.

18.15 Uhr: Das Aufeinandertreffen beider Teams bei der WM 2015 endete mit 30:30. Dass die Dänen geknackt werden können, hat am Dienstag Schweden beim 28:28 gezeigt. Die Hymnen sind gespielt, es geht los in Breslau. Dänemark beginnt ...

18.13 Uhr: Warum Dänemark neben Frankreich der große Turnierfavorit ist? Nun, weil die Dänen auf allen Positionen bärenstark besetzt sind. Keeper Niklas Landin ist absolute Weltklasse. In der Offensive brilliert Superstar Mikkel Hansen als Vollstrecker, aber auch als überragender Vorbereiter. Seine bislang 36 Assists sind der Topwert der EM. Und dann wären da auch noch Anders Eggert der vielleicht schnellste Linksaußen der Welt, und Kreisläufer Jesper Nøddesbo vom FC Barcelona.

18.09 Uhr: Mitspielen kann der deutsche Kapitän Steffen Weinhold zwar nicht mehr. Trotzdem ist der Kieler "sehr optimistisch" für die Partie, sagt er den Kollegen der Sportschau. Die spannende Frage bleibt trotzdem, ob die Nachrücker Kai Häfner und Julius Kühn in den beiden Tagen von Bundestrainer Sigurdsson ins deutsche EM-System integriert werden konnten. Mit dem Einsatz der beiden Spieler gegen Dänemark wird die Zahl der Debütanten von 14 auf 16 steigen.

18.06 Uhr: Warum ein deutscher Sieg gegen Dänemark zwar eine "Mission impossible" ist, aber trotzdem möglich, hat Kollege Nordmann erklärt. Lesetipp bis zum Anwurf um 18.15 Uhr.

18.00 Uhr: Siegen oder fliegen, heißt es für die deutschen Handballer gegen Dänemark. Also nicht ganz: Auch ein Remis gegen den Topfavoriten könnte dem jungen DHB-Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson zum Weiterkommen reichen - sofern Spanien ab 20.30 Uhr sein finales Spiel gegen Russland verliert. Das ist allerdings ein sehr großes Wenn ... Ganz sicher erstmals seit 2008 wieder im Halbfinale eines Handball-Großturniers steht Deutschland nur bei einem Sieg gegen die Dänen. Dazu braucht es in Breslaus Jahrhunderthalle allerdings nach Meinung der meisten Experten ein Jahrhundertspiel.

Die Ausgangslage in Hauptrunden-Gruppe II im Überblick:

1.Dänemark     4    116:98     7
2.Deutschland     4    115:106       6
3.Spanien     4    110:107     6
4.Russland     4    109:115     3
5.Schweden     4    104:107     2
6.Ungarn     4      96:117     0

Quelle: n-tv.de

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