Sport
Laura Dahlmeier war die überragende Biathletin beim Weltcup in Ruhpolding.
Laura Dahlmeier war die überragende Biathletin beim Weltcup in Ruhpolding.(Foto: dpa)

Sieg-Hattrick für Biathletinnen: Dahlmeier krönt perfekten Heim-Weltcup

Heimvorteil genutzt, so lautet die Bilanz für die deutschen Biathletinnen nach dem Weltcup in Ruhpolding. Nach den Erfolgen in Sprint und Verfolgung geht auch der Triumph im Massenstart an eine DSV-Skijägerin. Laura Dahlmeier ist erneut nicht zu schlagen.

Laura Dahlmeier hat den deutschen Biathleten beim Heimspiel in Ruhpolding mit ihrem sechsten Weltcup-Sieg einen krönenden Abschluss beschert. Die 22-Jährige präsentierte sich im Massenstart über 12,5 Kilometer in glänzender Verfassung und feierte einen Tag nach dem Erfolg im Verfolger den zweiten Triumph der Woche. Bei den Herren siegte der französische Weltcupspitzenreiter Martin Fourcade. Bester Deutscher war Arnd Peiffer auf Rang fünf.

Dahlmeier setzte sich nach einer fehlerlosen Schießleistung vor der Französin Marie Dorin Habert und Tiril Eckhoff aus Norwegen durch. Franziska Hildebrand, die im Sprint triumphiert hatte, musste sich mit dem 17. Rang begnügen.

Während die DSV-Damen alle drei Rennen gewannen, blieben die Herren erstmals in diesem Winter ohne Podestplatz bei einem Weltcup. In Abwesenheit der deutschen Nummer eins Simon Schempp war Platz fünf im Massenstart durch Arnd Peiffer das beste Ergebnis. Im Massenstart über 15 Kilometer lag Peiffer als bester Lokalmatador nach einem Schießfehler 33,3 Sekunden hinter Sieger Martin Fourcade, der sich ebenfalls einen Schießfehler leistete.

Martin Fourcade war im Massenstart nicht zu schlagen.
Martin Fourcade war im Massenstart nicht zu schlagen.(Foto: imago/Ernst Wukits)

Zweiter wurde der Tscheche Ondrej Moravec (+13,7 Sekunden/0) vor Tarjei Boe (Norwegen/+29,7/3). Zu dem früheren Sprint-Weltmeister fehlten Peiffer lediglich 3,6 Sekunden. "Ich bin zufrieden mit dem fünften Platz bei nicht ganz einfach Bedingungen", sagte Peiffer, der nach dem letzten Schießen noch auf Rang vier lag, in der ARD: "Ich wusste, dass es eng wird, den vierten Platz zu halten. Ich dachte, Simon Fourcade kann ich noch holen, aber von hinten kam noch Tarjei Boe."

Zweitbester Deutscher war Benedikt Doll (3) auf dem elften Rang. Routinier Andreas Birnbacher (3) musste sich mit dem 14. Platz zufrieden geben. Bereits am Mittwoch beginnt der zweite Teil des Ruhpoldinger Weltcup-Doubles, im Einzel will dann auch wieder Schempp mit von der Partie sein. "Ich hoffe, nächste Woche wieder voll angreifen zu können", sagte er.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen