
Schwache Leistungen am Schießstand haben die deutschen Biathleten zum Abschluss des Heimweltcups in Oberhof die Podestplätze gekostet. Sprintsiegerin Miriam Gössner schoss im Verfolgungsrennen der Frauen gleich zehn Fehler - fünf davon direkt beim ersten Schießen - schaffte aber dank einer erneut phänomenalen Laufleistung noch den Sprung auf Rang zehn. Beste Deutsche wurde Andrea Henkel, die viermal in die Strafrunde musste. Henkel hatte als Siebte 51,2 Sekunden Rückstand auf Tagessiegerin Olga Saizewa.
Die Russin schoss bei ihrem zwölften Weltcuperfolg dreimal daneben und setzte sich nach den 10 Kilometern mit 25,9 Sekunden Vorsprung vor der Tschechin Veronika Vitkova (1 Fehler) und der Ukrainerin Valentina Semerenko (1/+ 28,4) durch. Nadine Horchler (3/2:20,0 Minuten) wurde 21., Franziska Hildebrand kam als 29. ins Ziel.
Herren hinter den Erwartungen
Die deutschen Herren verpassten in der Verfolgung über 12,5 Kilometer ebenfalls die Topränge und blieben damit in allen Einzelrennen in Oberhof ohne Podestplatz. Mit am schlimmsten erwischte es am Schießstand Ex-Sprintweltmeister Arnd Peiffer, der gleich siebenmal in die Strafrunde musste und am Ende nur 29. wurde.
Seinen zweiten Weltcupsieg sicherte sich der Russe Dmitri Malyschko. Er setzte sich einen Tag nach seinem Sprinterfolg dank eines fehlerfreien Schießens erneut vor seinem Landsmann Jewgeni Garanitschew durch (1 Fehler). Dritter wurde der Tscheche Ondrej Moravec (0).
Bester Deutscher war Erik Lesser (2) als 13. Simon Schempp (4) landete auf Rang 26. Johannes Kühn schoss acht Fehler und kam abgeschlagen ins Ziel.

