12.02.2012 09:20 Uhr Frankfurt 08:20 Uhr London 03:20 Uhr New York 17:20 Uhr Tokio
Suche
Sport

Mittwoch, 23. Juli 2008

Keine Abstellungspflicht: ECA unterstützt Klubs

Karl-Heinz Rummenigge hat als Vorsitzender der Europäischen Klubvereinigung (ECA) bestätigt, dass keine rechtliche Verpflichtung der Fußballvereine zur Abstellung von Nationalspielern für die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) besteht.

"Da die Olympischen Spiele nicht im harmonisierten internationalen Spielkalender verzeichnet sind, ist die Abstellungspflicht für Länderspiele nach dem FIFA-Reglement betreffend den Status und Transfer von Spielern nicht anwendbar. Wir unterstützen daher alle Vereine, die den Verlust wichtiger Spieler befürchten", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters Bayern München.

Werder und Schalke im Recht

Damit bestätigte Rummenigge auch die Rechtsauffassung der beiden Bundesligisten Schalke 04 und Werder Bremen, die mit ihren Profis Rafinha bzw. Diego auf Konfrontationskurs gegangen sind. Die beiden Brasilianer hatten sich am Dienstag ohne Einwilligung ihres jeweiligen Arbeitgebers nach Paris zum Treffpunkt des brasilianischen Olympia-Teams aufgemacht.

Bremen und Schalke setzen sich gegen dieses eigenmächtige Verhalten ihrer Angestellten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr. Sie wollen notfalls die Rechtslage durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausannen kurzfristig klären lassen.

"Die ECA schlägt vor, dass FIFA-Präsident Sepp Blatter zusammen mit dem IOC klare Richtlinien und Regelungen für kommende Olympische Spiele abstimmt, wenn die derzeitigen Vereinbarungen über das Olympische Fußballturnier auslaufen. Die ECA ist gerne bereit, zu derartigen Vereinbarungen im Namen der Vereine beizutragen", meinte Rummenigge.

Artikel versenden

Keine Abstellungspflicht: ECA unterstützt Klubs

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.