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Der österreichische Skispringer Thomas Diethart ist beim Continental-Cup schwer gestürzt.
Der österreichische Skispringer Thomas Diethart ist beim Continental-Cup schwer gestürzt.(Foto: imago/GEPA pictures)

Skispringer von Windböe erfasst: Ex-Tourneesieger Diethart stürzt schwer

Nach dem fatalen Sturz von Lukas Müller hat der österreichische Skiverband erneut einen schweren Unfall zu beklagen. Beim Continental-Cup in Brotterode wird Ex-Tourneesieger Thomas Diethart von einer Windböe erfasst und landet auf dem Rücken.

Der österreicherische Skispringer Thomas Diethart, 2014 Sieger der Vierschanzentournee, ist beim Continental-Cup im thüringischen Brotterode schwer gestürzt. Der 24-Jährige wurde im Probedurchgang beim Absprung von einer Windböe erfasst und landete auf dem Rücken, wie der stellvertretende Gesamtleiter des Continental-Cups, Dietmar Aschenbach, MDR Thüringen mitteilte.

Nach Angaben von österreichischen Trainern sei Diethart kurzzeitig bewusstlos gewesen und habe Gesichtsverletzungen erlitten. Er sei dann aber wieder ansprechbar gewesen, konnte Arme und Beine bewegen. Diethart wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Meiningen geflogen. Brotterode ist die drittletzte Station des diesjährigen Continental-Cups.

Vor zwei Jahren schrieb Thomas Diethart bei der Vierschanzentournee ein Skisprung-Märchen, mittlerweile ist der Österreicher gerade noch gut genug für die zweite Liga: "Im Moment denkst du schon: Das gibt's ja nicht, jetzt habe ich es echt verlernt", sagte der 23-Jährige Anfang Januar, als für ihn selbst im erweiterten ÖSV-Aufgebot für die Heimspringen der Vierschanzentournee in Innsbruck und Bischofshofen kein Platz war.

Erst Mitte Januar hatte der ÖSV einen fatalen Sturz zu beklagen. Im Vorfeld der Skiflug-WM hatte sich Lukas Müller bei einem schweren Sturz den sechsten und siebten Halswirbel gebrochen. Die Ärzte hatten danach eine inkomplette Querschnittslähmung diagnostiziert. Zuletzt hatte der 23-Jährige gegenüber österreichischen Medien erklärt, seine Beine zwar noch nicht wieder bewegen, sie aber immerhin wieder spüren zu können.

Quelle: n-tv.de

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