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Von Krämpfen geplagt: die Deutsche Anna-Lena Friedsam.
Von Krämpfen geplagt: die Deutsche Anna-Lena Friedsam.(Foto: AP)

Tränen beim deutschen Talent: Friedsam verpasst Sensation in Melbourne

Schon ihr Einzug ins Achtelfinale der Australian Open ist eine Überraschung: Die deutsche Anna-Lena Friedsam zeigt eine couragierte Leistung gegen Agnieszka Radwanska. Friedsam riecht schon am Sieg, doch ihr Körper spielt nicht mit.

Anna-Lena Friedsam hat bei den Australian Open trotz einer couragierten Leistung eine weitere Überraschung verpasst und ist im Achtelfinale von Melbourne ausgeschieden. Die Nr. 82 der Weltrangliste aus Neuwied verlor gegen die an Position vier gesetzte Agnieszka Radwanska (Polen) mit 7:6 (8:6), 1:6, 5:7 und konnte im entscheidenden Satz eine 5:2-Führung nicht nutzen.

In der Schlussphase konnte sich Friedsam von Krämpfen im Oberschenkel geplagt nicht mehr richtig bewegen. In den letzten Spielen kämpfte sie mehrfach mit den Tränen. Nach 2:32 Stunden verwandelte Radwanska in der Hisense-Arena ihren ersten Matchball. Die 21-jährige Friedsam, die in Down Under trotzdem ihren bislang größten Erfolg feierte, musste sich nach einem starken Beginn letztlich der Routine von WTA-Weltmeisterin Radwanska (26) beugen.

Eine deutsche Viertelfinalistin wird es beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres aber trotzdem geben: Am Montag stehen sich im direkten Duell die an Position 7 gesetzte Angelique Kerber aus Kiel und Annika Beck aus Bonn gegenüber. Zuletzt hatte 2011 mit Andrea Petkovic eine deutsche Spielerin in der Runde der letzten Acht von Melbourne gestanden. Zwei DTB-Starterinnen im Viertelfinale der Australian Open hatte es 1991 (Steffi Graf, Anke Huber) zum vorerst letzten Mal gegeben.

Auf ihrem Weg ins Achtelfinale hatte die deutsche Meisterin Friedsam unter anderem in der dritten Runde die US-Open-Finalistin Roberta Vinci in drei Sätzen bezwungen.

Quelle: n-tv.de

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