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Hier werden das Eröffnungsspiel und das Finale ausgetragen. Das Stadion ist sportlich gesehen das Herzstück des Landes. Ende der 1980er Jahre wurde es als Nationalstadion erreichtet und Nelson Mandela sprach dort seine erste Massenrede nach seiner Haftentlassung.
Das Stadion wurde für die WM komplett erneuert und soll Platz für maximal 94 700 Fans bieten, darunter 117 Logen und 6000 Business-Seats. Damit ist es das achtgrößte Fußballstadion der Welt. Die Fassade des Stadions wurde so konzipiert, dass es an das typische Trinkgefäß, die Kalebasse, erinnert. Auch die Sitzschalen tragen den torfbraunen Farbton.
Johannesburg ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Finanz- und Handelszentrum Südafrikas. Etwa zwölf Prozent des Brutto- Inlandsproduktes werden hier erwirtschaftet. Zirka 40 Prozent des weltweiten Goldvorkommens stammen aus dieser Gegend. Durch den «Goldrausch von Witwatersrand» im Jahr 1886 wurde die Stadt als Goldgräber-Ort gegründet. Inzwischen leben 3,2 Millionen Menschen in der Metropole auf 1785 Metern Höhe.
Während der politischen Unruhen der Apartheid war dort mit dem Township Soweto, dort lebte beispielsweise Nelson Mandela, ein Zentrum des Widerstands gegen das Regime. Ein Museum in der Nähe des Constitution Hill, wo die erste demokratische Verfassung des Landes entstand, dokumentiert heute mahnend die Zeit der Apartheid.
Der Ellis Park war ursprünglich ein Stadion für Rugbyspiele. 1995 fand dort das Endspiel der Rugby-Weltmeisterschaft statt, dass Gastgeber Südafrika gegen Neuseeland gewann. Benannt ist es nach dem ehemaligen Stadtrat J. D. Ellis, der die Nutzung zur Bebauung bewilligte.
Der Ellis Park wurde bereits 1928 erbaut, allerdings 1982 komplett abgerissen und neu aufgebaut. Für die Fußball-WM wurde er nur leicht verändert und das Fassungsvermögen auf gut 60 000 Plätze erweitert. 2009 war das Stadion Austragungsort des Confederations-Cup-Finales, das Brasilien mit 3:2 gegen die USA gewann. Beide Mannschaften werden in der WM-Vorrunde wieder hier spielen.
Johannesburg ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Finanz- und Handelszentrum Südafrikas. Etwa zwölf Prozent des Brutto- Inlandsproduktes werden hier erwirtschaftet. Zirka 40 Prozent des weltweiten Goldvorkommens stammen aus dieser Gegend. Durch den «Goldrausch von Witwatersrand» im Jahr 1886 wurde die Stadt als Goldgräber-Ort gegründet. Inzwischen leben 3,2 Millionen Menschen in der Metropole auf 1785 Metern Höhe.
Während der politischen Unruhen der Apartheid war dort mit dem Township Soweto, dort lebte beispielsweise Nelson Mandela, ein Zentrum des Widerstands gegen das Regime. Ein Museum in der Nähe des Constitution Hill, wo die erste demokratische Verfassung des Landes entstand, dokumentiert heute mahnend die Zeit der Apartheid.
Die direkt am Meer liegende Arena ersetzt das alte nur 18 000 Plätze umfassende Green Point-Stadium und wurde eigens für die Fußball-Weltmeisterschaft errichtet. Die Stadt verfügt zwar mit dem Newlands Stadion bereits über eine große Spielstätte, jedoch wird diese vornehmlich für Rugbyspiele genutzt und in der Metropole sollte eine neue Multifunktionsarena entstehen. Leidtragende waren die Golfer, denn das Stadion wurde auf dem Gelände eines Golf-Kurses errichtet.
Der eigentliche Name des Stadions lautet Cape Town Stadium, doch dieser wird erst nach dem Turnier übernommen. Für die WM wird das Fassungsvermögen auf knapp 70 000 Plätze taxiert und den Höhepunkt bildet eines der Halbfinal-Spiele. Für die spätere Verwendung soll die Kapazität auf etwa 55 000 reduziert werden.
Kapstadt: Die Metropole ist die drittgrößte Stadt des Landes und liegt direkt am Ozean und zum Fuße des Tafelbergs. 1,3 Millionen Menschen leben im pulsierenden Herzen der Kap-Region. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Tourismus, Landwirtschaft und verarbeitende Industrie. Ein Großteil der südafrikanischen Fischerei ist im hiesigen Hafenviertel beheimatet. Neben Fisch gehört aber auch die Weinbergregion «Western Cape» zu den kulinarischen Höhepunkten des Landes. Der dortige Wein genießt weltweite Anerkennung.
In der Hafenstadt haben sich viele Seeleute aus verschiedensten Ländern niedergelassen und etliche Viertel zu wahren Schmelztiegeln der Kulturen verwandelt. Direkt vor Kapstadt liegt die Gefängnisinsel Robben Island, auf der neben Nelson Mandela viele Revolutionäre während der Apartheid gefangen waren.
Das Stadion ist das erste Fußballstadion in der Region und wurde eigens für das WM-Turnier errichtet. Es liegt direkt am North End Lake im Prince Alfreds Park und verfügt über 46 000 Plätze, verteilt auf fünf Ränge. Hier wird unter anderem das Spiel um den dritten Platz ausgetragen.
Ein deutsches Architekturbüro aus Hamburg lieferte den Entwurf für den rund 100-Millionen-Euro-Bau. Eine komplett verglaste Lounge-Ebene umfasst 150 VIP-Logen und 60 Business-Logen, die nach der WM zu Büros und Freizeiteinrichtungen umfunktioniert werden sollen. Eröffnet wurde die Arena mit dem berühmten Soweto-Derby zwischen den Kaizer Chiefs und den Orlando Pirates.
Port Elizabeth: Die Stadt an der Algoa Bay ist die Wassersportmetropole in Südafrika. Sie trägt auch den Beinamen des wohl berühmtesten Südafrikaners: Nelson Mandela Bay. Der ehemalige Präsident ist nicht nur Namensträger, sondern auch Bürger der Stadt am Ost-Kap. Ursprünglich lebten in der Region die Jäger- und Sammler-Völker der Khoi und San. 1820 trafen englische Siedler im Gebiet von Port Elizabeth ein. Benannt wurde die Stadt nach der Frau des Begründers Sir Rufane Dorkin.
Port Elizabeth ist das Zentrum der südafrikanischen Autoindustrie, vereint aber daneben auch eine Menge unvergleichlicher Natur. Die Stadt ist von Wäldern und dem Ozean mit seinen kilometerlangen Stränden umgeben. Im Stadtkern stechen Bauten wie das Opernhaus im viktorianischen Stil hervor. Die Stadt an der Algoa Bay ist die Wassersportmetropole in Südafrika. Sie trägt auch den Beinamen des wohl berühmtesten Südafrikaners: Nelson Mandela Bay. Der ehemalige Präsident ist nicht nur Namensträger, sondern auch Bürger der Stadt am Ost-Kap. Ursprünglich lebten in der Region die Jäger- und Sammler-Völker der Khoi und San. 1820 trafen englische Siedler im Gebiet von Port Elizabeth ein. Benannt wurde die Stadt nach der Frau des Begründers Sir Rufane Dorkin.
Das Moses Mabidha-Stadion wurde auf dem Grund des früheren King´s Park gebaut. Der King´s Park ist legendär, da hier das erste Länderspiel Südafrikas nach dem Ende der Apartheid gegen Kamerun ausgetragen wurde. Das 2009 neu fertig gestellte Stadion bietet Platz für 70 000 Zuschauer und ist Austragungsort eines der beiden Halbfinal-Spiele.
Zwei große Stahlbögen überspannen das vollständig überdachte Stadion, welches Teil einer großen Sportanlage ist. Die Stahlbögen symbolisieren die Einheit des Landes und sind per Seilbahn für Passanten erreichbar. Anfangs trug die Arena den Namen King-Senzangakhona-Stadion, einem Gründer der Zulu-Nation, doch bereits während des Baus wurde es nach dem verstorbenen Politiker Moses Mabidha umbenannt.
Durban: Die Millionen-Metropole in der Provinz KwaZulu-Natal liegt direkt am Indischen Ozean und gilt als Schmelztiegel der Kulturen. Die vier Kilometer lange «Golden Mile» ist einer der schönsten Strände des Landes. Das Klima wird von milden und sonnigen Wintern sowie heißen und feuchten Sommern bestimmt. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Transport- und Verkehrsindustrie, Tourismus und Landwirtschaft.
Die UShaka Marine World in Durban ist Afrikas größter Unterwasser-Themenpark. Ganz in der Nähe liegen zwei UNESCO-Weltkulturerben: Der Greater St Lucia Wetland Park mit einer Vielzahl verschiedener Landschaftsformen (Korallenriffe, Dünen, Sandstrände, Seensysteme, Moorgebiete, Reed- und Papyrussümpfe) und der Ukhahlamba/Drakensberg-Nationalpark, der eine Berglandschaft mit farbenprächtigen Felsformationen beinhaltet.
Das Loftus Versfeld-Stadion wurde bereits 1906 gebaut und ist damit das älteste Stadion dieser Weltmeisterschaft. Es ist Anfang der 30er Jahre nach Robert Owen Loftus Versfeld benannt worden, der den Sport in Pretoria begründet hat. Seither wurde das «Loftus» mehrmals aus- und umgebaut, letztmalig 2008 im Zuge der anstehenden Fußball-WM auf eine Kapazität von gut 52 000 Plätzen. Da das Stadion bereits über eine gute Struktur verfügte, hielten sich die Umbaukosten mit gut neun Millionen Euro in Grenzen.
Legendär ist das Stadion seit dem 27. November 1999: Dank eines Tores von Siyabonga Nomvete gewann die Bafana Bafana gegen Schweden mit 1:0. Es war der erste Sieg Südafrikas über eine europäische Mannschaft.
Pretoria/Tshwane: 1855 wurde Pretoria erste Hauptstadt der Zuid- Afrikaanche Republiek (ZAR), einem von niederländischen Siedlern beanspruchten Territorium. Noch heute ist die auf 2,2 Millionen Einwohner angewachsene Stadt Regierungs- und Verwaltungssitz sowie Teil bewegter südafrikanischer Geschichte. Hier wurde Nelson Mandela verurteilt und 1994, gut drei Jahrzehnte später, als Präsident vereidigt.
Die Stadt wurde 2005 in «Tshwane» umbenannt, was soviel bedeutet wie: «Wir sind alle gleich». Viele Einwohner legten allerdings Protest ein und so ist die Namensänderung noch in der Schwebe. Im gleichen Jahr wurde die Universitätsstadt in der Kategorie der Städte über 750.000 Einwohner zur «lebenswertesten Stadt der Welt» erklärt.
Das Free State-Stadion hat seinen Namen von der Provinz erhalten in der es liegt. Es ist eines der ältesten aller zehn WM-Stadien. Bereits 1952 wurde es errichtet und war bereits Austragungsort der Rugby-Weltmeisterschaft 1995 und des Confederations-Cup 2009. Zur Fußball-WM wurden 22 Millionen Euro investiert, um unter anderem die Flutlichtanlage und die Beschallungstechnik zu erneuern. Zudem wurde die Westtribüne um einen Oberrang erweitert, so dass im Free State-Stadion seit dem Ausbau knapp 48 000 Zuschauer Platz finden.
Bloemfontein: In 1400 Meter Höhe, auf dem Free State Plateau im Herzen Südafrikas, liegt Bloemfontein. Gegründet wurde die Stadt von niederländischen und englischen Siedlern im 19. Jahrhundert und bedeutet aus dem niederländischen übersetzt «Blumenfontäne». Der Name geht angeblich auf ein Farmergelände des Niederländers Johannes Nicolaas Brit zurück, auf dem sich eine wahre Blütenpracht befand.
Mitten in der Stadt erstreckt sich der Hügel «Naval Hill», der neben guter Aussicht auch mit einem Naturkunde Museum sowie einem Botanischen Garten aufwarten kann. Umgeben wird die 850 000 Einwohner zählende Stadt von einer weiten Gras- und Hügellandschaft.
Benannt nach dem Volk Bafokeng, den Ureinwohnern der Region, gehört das Stadion zu den neueren Spielstätten. Geplant war die Errichtung bereits zur Rubgy-Weltmeisterschaft 1995, die Fertigstellung gelang allerdings erst 1999. Zur Fußball-WM wurde das Stadion nur geringfügig umgebaut. Zum Ausbau gehörten das Stadiondach auf der Haupttribüne, eine Errichtung von Logen und einem Medienzentrum sowie die Erweiterung des Fassungsvermögens auf 42 000 Zuschauer.
Das Stadion liegt etwa zwölf Kilometer außerhalb der Stadt mitten zwischen Hügeln und Graslandschaften. Südafrika unterlag hier Spanien im Spiel um den dritten Platz beim Confederations Cup 2009 knapp mit 2:3 in der Verlängerung.
Rustenburg: Die Region im Nordenwesten des Landes lebt vom Bergbau und vor allem der Platinförderung. Nirgendwo ist sie größer als in dem Gebiet um Rustenburg, das aus diesem Grund auch Platin-Hauptstadt der Welt genannt wird. Die Region Nordwest hat aber viel mehr zu bieten als nur Bergbau. Die Natur in dieser Region ist beeindruckend. Neben den heroischen Magaliesbergen beheimatet die Provinz sieben Nationalparks.
Die Ureinwohner der Region sind die Bafokeng, die dieses Gebnet bereits seit zwei Jahrhunderten bewohnen. Gegründet wurde Rustenberg Mitte des 19. Jahrhunderts von Niederländern, die der Stadt den Namen «Ort der Ruhe» gaben.
«Viele Menschen zusammen auf kleinem Raum», lautet die Übersetzung von Mbomela, Namenspate des Stadions und der Kommune, in der das Stadion liegt. Es befindet sich rund sieben Kilometer vom Stadtzentrum von Nelspruit entfernt. Vier Vorrunden-Spiele werden in der gut 46 000 Zuschauer fassenden Arena durchgeführt.
Das Stadion wurde für die Weltmeisterschaft neu errichtet und soll knapp 100 Millionen Euro gekostet haben. Besondere Hingucker sind die Architektur und der Innenraum. Die 18 Tragpfeiler des Stadions haben die Form und das Aussehen von Giraffen und die Bestuhlung wurde in Zebraoptik gestaltet. Dazu zieren regionstypische Bäume den Innenraum.
Nelspruit: Am Rande des weltberühmten Krüger-Nationalparks liegt Nelspruit, Hauptstadt einer der wohl schönsten Regionen der Welt - Mpumalanga. Der Name der Provinz bedeutet übersetzt: «Der Ort, an dem die Sonne aufgeht», und ist eine Anspielung auf die vielfältige Flora und Fauna. Riesige Obstplantagen, Wasserfälle und Grünflächen umgeben die Stadt Nelspuit. Sie beheimatet den Lowveld National Botanical Garden, den schönsten Botanischen Garten des Landes mit über 500 verschiedenen Pflanzenarten.
Der berühmte Crocodile River, der im Kruger Nationalpark liegt, ist Ausgangspunkt für die Namensgebung der Stadt. Genauer gesagt die Siedlerfamilie Nel, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts am Fluss nieder ließ.
Namenspate des Peter Mokaba-Stadion war ein südafrikanischer Aktivist zur Zeit der Apartheid. Er wurde in der Stadt geboren und wuchs dort auch auf. Das Stadion wurde extra für die Weltmeisterschaft errichtet und hat ein Fassungsvermögen von gut 45 000 Plätzen.
Die Fertigstellung des Stadionbaus wurde durch Streiks verzögert. Die Bauarbeiter konnten nur durch Bonuszahlungen im Sommer 2009 zum weiteren Arbeiten bewegt werden. Das Stadion steht nicht weit entfernt vom bereits vorhandenen Pietersburg-Stadion, das aber nicht umgebaut werden sollte. Man entschied sich für einen kompletten Neubau samt Sportanlage. Kleinere Stadien in Polokwane wurden ebenfalls modernisiert, um als Trainingsplätze zu dienen.
Polokwane: Aus der Sprache der Sotho übersetzte bedeutet Polokwane «sicherer Ort». Bis 2005 hieß die Stadt Pietersburg, benannt nach General Petrus Jacobus Joubert, einem der Führer der ersten niederländischen Siedler (Voortrekkers). Besiedelt wurde die Region bereits vor 2000 Jahren durch das Volk der Mapungubwe. Die Stadt liegt klimatisch in den Tropen auf einer Höhe von 1310 Metern und ist Hauptstadt der Provins Limpopo, die an die Nachbarländer Botswana, Simbabwe und Mosambik grenzt.
Das Leben der etwa 500 000 Einwohner wird vom Bergbau und der Landwirtschaft bestimmt. Umgeben wird die Stadt von Grasebenen und Granitfelsen, die von den Einheimischen «Koppies» genannt werden. Hier sind auch die berühmten Baobabs zu sehen, sehen, die größten südafrikanischen Bäume.