Sport

WM-Lexikon: O wie Obszön

Von A wie Abschied bis Z wie Zakumi - das WM-Lexikon auf n-tv.de bringt Sie gut durchs Turnier. Hier erfahren Sie alles, was Sie zum ersten Fußball-Weltturnier auf afrikanischen Boden wissen müssen. Von Christoph Wolf und Stefan Giannakoulis.

Ja, es stimmt wirklich: Beim Fußball geht es auch um Geld.
Ja, es stimmt wirklich: Beim Fußball geht es auch um Geld.(Foto: picture alliance / dpa)

OBSZÖN. Gemeint sind ausnahmsweise nicht die Spielerfrauen der englischen Nationalmannschaft, sondern die für Spaniens Titelgewinn ausgelobten Prämien. 600.000 Euro, also insgesamt 14 Millionen Euro, sollen die spanischen Kicker erhalten, wenn sie erstmals den WM-Titel erringen – mehr als Doppelte als für den EM-Gewinn 2008. "Diese Prämien sind überzogen, beschämend und obszön", polterte der Parlamentarier Joan Ridao von den katalanischen Linksrepublikanern (ERC). Er forderte die Spieler angesichts der schweren Wirtschaftskrise in Spanien auf, freiwillig auf die Boni zu verzichten.

Dass es dazu kommt, ist unwahrscheinlich. Ein Sprecher des spanischen Fußball-Verbandes (RFEF) kommentierte den Vorschlag eher gelangweilt, indem er feststellte: "Vor jedem großen Turnier gibt es die gleiche Diskussion." Inhaltlich äußerte er sich auch noch zur vorgetragenen Kritik. Sie sei "reine Demagogie".

OLLI. "Es ist immer ein schönes Gefühl, den Olli hinten drin zu haben." Das ist keine Anleihe bei Argentiniens Carlos Bilardo, sondern ein Zitat des früheren deutschen Nationalspielers Sebastian Kehl über den früheren deutschen Nationaltorwart Oliver Kahn.

Quelle: n-tv.de