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Auch ohne ihren Kapitän eilen die deutschen Handball bei der EM in Polen von Sieg zu Sieg.
Auch ohne ihren Kapitän eilen die deutschen Handball bei der EM in Polen von Sieg zu Sieg.(Foto: AP)

Verletzter Kapitän glaubt an Titel: Gensheimer: "Wir gewinnen das Ding"

Mit einem Sieg im EM-Finale gegen Spanien können die deutschen Handballer den ersten großen Titel seit 2007 gewinnen - und das ohne ihren Kapitän Uwe Gensheimer. Der 29-Jährige fehlt verletzt, ist aber vom Willen der deutschen Mannschaft überzeugt.

Uwe Gensheimer ist von einem erfolgreichen EM-Finale der deutschen Handballer gegen Spanien (ab 17.30 Uhr im n-tv.de Liveticker) überzeugt. "Wir haben einen heißen Lauf und nach der Auftakt-Niederlage gegen die Spanier im Turnierverlauf von Sieg zu Sieg viel Selbstvertrauen getankt", sagte der verletzte Kapitän der Nationalmannschaft im SID-Interview. "Wir treten jetzt mit einer Sicherheit auf, die ihresgleichen sucht."

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Spanien war für viele Experten vor dem Beginn der EM der Titelfavorit, auch für Gensheimer. Trotzdem glaubt er an einen Sieg der deutschen Mannschaft: Die Spanier hätten die Entwicklung im Laufe des Turniers verfolgt und den Respekt bemerkt, "den wir uns als Team erarbeitet haben", sagte Gensheimer, der seine EM-Teilnahme mit einem Muskelfaserriss in der Wade und einer Achillessehnenreizung absagen musste. "Deswegen gewinnen wir das Ding."

Für die deutschen Handballer geht es um den ersten großen Titel seit dem WM-Sieg 2007 im eigenen Land und den zweiten EM-Titel nach 2004. Zum Turnierauftakt hatten sie noch mit 29:32 gegen Spanien  verloren, danach aber sechs Mal in Serie gewonnen. "Die Jungs machen einfach Spaß, wie sie um jeden Zentimeter kämpfen und wie sie sich da reinhauen", sagte Gensheimer, der das  Team seit Freitag vor Ort unterstützt. Die Stimmung sei gut. "Die Mannschaft war auch vor dem Halbfinale locker und ruhig, gemessen daran, was sie hier erreichen kann. Diese Lockerheit muss sie auch mit ins Finale nehmen."

Ein dickes Lob von Gensheimer gab es auch für Bundestrainer Dagur Sigurdsson. "Dagur ist der entscheidende Mann dafür, dass die Jungs nach den schwerwiegenden Ausfällen, die es sowohl im Vorfeld als auch während  des Turniers gab, noch enger zusammengerückt sind." Sein Comeback peilt der 29-Jährige für den Rückrundenstart in der Handball-Bundesliga Mitte Februar an.

Quelle: n-tv.de

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