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Fabian Hambüchen muss auf die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation verzichten.
Fabian Hambüchen muss auf die Teilnahme an der Olympia-Qualifikation verzichten.(Foto: imago/Schreyer)

Turnstar sagt Qualifikation ab: Hambüchens Olympia-Traum droht zu platzen

Die deutschen Turner müssen bei der Qualifikation für die Olympia auf ihren Star verzichten. Weil die Schmerzen in der Schulter zu stark sind, fällt Fabian Hambüchen weiterhin aus. Die Hoffnung auf seine vierten Sommerspiele hat er indes noch nicht aufgegeben.

Von dem gewohnten Optimismus des Fabian Hambüchen war wenig zu spüren. Der Olympia-Zweite am Reck sagte in einem Frankfurter Hotel seine Teilnahme für die Olympia-Qualifikation vom 16. bis 22. April in Rio de Janeiro ab. Deutschlands Turnstar gab anhaltende Schmerzen an der Schulter als Grund an.

"Ich habe schon seit vier Jahren massive Probleme mit der rechten Schulter", sagte der 28-Jährige. Diese hatten sich vor sechs Wochen verstärkt, als er sich am Reck noch eine Knochenprellung zuzog. Hambüchen verzichtete deshalb bereits auf einen Start Mitte des Monats beim Weltcup in Stuttgart.

Nun müssen die deutschen Turner versuchen, ohne ihren langjährigen Spitzenathleten das Olympiaticket für die Sommerspiele zu lösen. Für Hambüchen rückt Ivan Rittschik aus Chemnitz nach. Die Qualifikation gelingt, wenn die Riege bei der Veranstaltung in der Olympiastadt unter die besten vier Teams kommt. Dann könnte Hambüchen zum vierten Mal an den Olympischen Spielen teilnehmen - sofern er bis dahin wieder fit ist. Scheitert das DTB-Team, stünde dem Verband nur ein Einzelstartplatz in Rio zu.

Daran denkt Hambüchen aber nicht. "Ich glaube an die Jungs", betonte er: "Die sind gut drauf." Dass ihm womöglich der Olympiastart in Brasilien versagt bleiben könnte, sei momentan kein Thema. "Ich schaue positiv nach vorn. Alles andere wäre kontraproduktiv." Aktuell ist bei Hambüchen aber selbst an ein geordnetes Training nicht zu denken. Nur ein bisschen Gymnastik, Krafttraining sowie Übungen am Pauschenpferd kann der frühere Reck-Weltmeister derzeit absolvieren. "Das A und O ist die Physiotherapie", erklärte er: "Aber die kann man auch nicht 24 Stunden am Tag machen."

Quelle: n-tv.de

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