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Die Kölner Haie können wie geplant am 1. April auf Puckjagd gehen.
Die Kölner Haie können wie geplant am 1. April auf Puckjagd gehen.(Foto: imago/Contrast)

Hallenstreit könnte Köln WM kosten: Handball-Europameister machen Haien Platz

Den Fans der Kölner Haie bleibt ein Ausflug ins ungeliebte Düsseldorf erspart. Ihr Verein setzt sich im Hallenstreit gegen die Handball-Europameister des DHB durch. Die werden auch in der Kölner Lanxess Arena spielen - aber erst, wenn das Eis abgetaut ist.

Der Streit um die Doppelbelegung der Kölner Multifunktionsarena durch ein Handball-Länderspiel und eine Eishockey-Partie ist zugunsten der Kölner Haie entschieden. Diese treffen am Abend des 1. April im zweiten Playoff-Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft auf den EHC Red Bull München, die Europameister des Deutschen Handballbundes (DHB) weichen mit ihrem Länderspiel gegen Dänemark von Freitag auf Samstag aus. Beide Partien finden wie geplant in Köln statt, ein Umzug nach Düsseldorf, der ebenfalls diskutiert wurde, ist vom Tisch.

Die Haie waren am Ostermontag durch den Sieg im entscheidenden siebten Playoff-Viertelfinale bei den favorisierten Berliner Eisbären ins Halbfinale der deutschen Eishockey-Meisterschaft eingezogen. Der achtmalige Meister der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hatte damit das Management der heimischen Arena unerwartet in Bedrängnis gebracht. Der DHB hatte mit der Arena bereits am 16. März einen Vertrag für den Freitagstermin unterzeichnet.

"Die sich daraus ergebende Doppelbelegung der Arena haben einzig und allein wir zu verantworten", räumte Stefan Löcher, Geschäftsführer der Kölner Lanxess Arena, ein. Löcher dankte dem DHB und dem dänischen Verband und entschuldigte sich "in aller Form".

Köln als WM-Standort auf der Kippe

"Mit der kurzfristigen Verlegung des Länderspiels sind für unsere Fans leider erhebliche Unannehmlichkeiten verbunden. Der DHB bedauert dies", sagte DHB-Generalsekretär Mark Schober und betonte das Entgegenkommen seines Verbandes. "Wir haben Verständnis für die sportliche Situation der Eishockeyclubs Kölner Haie und EHC RB München und haben deshalb in fairen Gesprächen eine einvernehmliche Lösung gesucht und gefunden. Dieser Kompromiss ist für uns auch Geste des sportlichen Fairplay", so Schober.

Das sieht Schobers Kollege Bob Hanning offenbar anders. "Das ist für unsere Fans und Sponsoren nicht hinnehmbar. Ich bin bedient", sagte der verärgerte Vizepräsident des DHB. Jugendteams hätten extra für das am Freitag geplante Spiel gegen Dänemark Busse bestellt, beklagte er: "Die Sponsoren konnten ihre gebuchte Reisen nicht antreten. Der Image-Schaden ist sehr groß." Deshalb stellte Hanning klar: "Für mich kommt Köln bei der WM 2019 nicht als Spielort in Frage. Vielleicht fällt den Hallen-Betreibern kurzfristig ein, dass sie Tischtennis-Platten aufstellen müssen."

Die für das Handball-Länderspiel gegen Dänemark erworbenen Karten behalten ihre Gültigkeit. Die Tickets können allerdings auch bei den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Quelle: n-tv.de

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