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Nach Gold und Silber in den vergangenen Jahren erspringen sich Hausding/Klein nun Bronze.
Nach Gold und Silber in den vergangenen Jahren erspringen sich Hausding/Klein nun Bronze.(Foto: AP)
Montag, 17. Juli 2017

Zum Abschluss Bronze: Hausding und Klein beenden WM-Karriere

Es ist der letzte gemeinsame Wettkampf der Wasserspringer Patrick Hausding und Sascha Klein. Und der wird mit der noch fehlenden Medaille in der Trophäen-Sammlung bei Weltmeisterschaften belohnt. Sie springen in Budapest vom Turm auf den dritten Platz.

Mit einem bronzenen Schlussakt haben die Wasserspringer Patrick Hausding und Sascha Klein ihre Erfolgsgeschichte beendet. Im letzten gemeinsamen Finale sicherte sich das Turm-Synchronduo bei der WM in Budapest mit 440,82 Punkten den dritten Platz und damit die ersehnte Medaille. Gold ging in der Duna Aréna wie erwartet an die überragenden Chinesen Chen Aisen/Yang Hao (498,48) vor den Russen Alexander Bondar/Wiktor Minibajew (458,85).

Hausding/Klein punkteten konstant ohne Ausreißer nach unten und profitierten von einem Patzer der britischen Olympiadritten Thomas Daley/Daniel Goodfellow. Für das Duo ist es die dritte WM-Medaille nach dem Sensations-Gold 2013 und Silber 2011. Die Olympiazweiten von Peking bescherten dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) am vierten Wettkampftag das erste Edelmetall der Titelkämpfe in Ungarn.

"Vorbilder für unsere anderen Sportler"

Für den Dresdner Klein war es der letzte Wettkampf seiner Karriere. Seine Ehefrau drückte zum ersten Mal mit dem gemeinsamen einjährigen Sohn Oskar im Arm auf der Tribüne die Daumen. Trotzdem war Klein nicht sonderlich nervös. "Es fühlt sich wieder jedes andere Mal auch an", hatte der 31-Jährige nach dem Vorkampf gesagt. Der Olympiadritte Hausding startet noch am Dienstag im Team-Wettbewerb und ab Mittwoch vom Dreimeter-Brett.

Bei Europameisterschaften sorgten die deutschen Vorspringer mit neun Titeln in Folge für einen Rekord. Etwa 8000 Mal haben sich beide aus zehn Metern in die Tiefe gestürzt. Aufgrund von zahlreichen Verletzungen konnten sie in den vergangenen Jahren den Schwierigkeitsgrad ihres Programmes nicht mehr steigern, auch Zeit für gemeinsames Training blieb kaum. Doch mit Routine und Nervenstärke glichen sie die Defizite auch in Budapest aus.

"Die beiden sind Garanten für Leistung und Vorbilder für unsere anderen Sportler", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow, der für die Zukunft auf ein neues Turm-Paar setzen muss. Hausding will zwar seine Karriere bis Olympia 2020 fortsetzen, allerdings nur noch als Brettspringer.

Quelle: n-tv.de

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