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Dieser Treffer landet schwer auf Afolabis Auge.
Dieser Treffer landet schwer auf Afolabis Auge.(Foto: picture alliance / dpa)

Erster Schritt zum Comeback: Huck holt IBO-Weltmeistertitel

Ein halbes Jahr nach seiner größten Niederlage ist Marco Huck wieder auf dem aufsteigenden Ast: Nach einem technischen K.o. gegen den Briten Ola Afolabi steht der frühere WBO-Weltmeister wieder ganz oben - allerdings "nur" in einem kleinen Verband.

Profiboxer Marco Huck hat sich den WM-Titel im kleinen Verband IBO gesichert. Der Cruisergewichtler gewann am späten Abend in Halle/Westfalen gegen den Briten Ola Afolabi durch technischen K.o. nach der zehnten Runde. Der Gegner konnte mit starken Schwellungen um das linke Auge nicht mehr zur elften Runde antreten.

"Das Training hat sich ausgezahlt. Ich war sehr fleißig, jetzt seht ihr das Ergebnis", sagte Huck: "Ich bin wieder da, das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wenn ich stark trainiere, dann kann mich im Ring keiner schlagen. Ola Afolabi ist ein sehr guter Mann." Im August 2015 hatte Huck in New Jersey nach sechs Jahren und 13 erfolgreichen Titelverteidigungen seinen WBO-Gürtel an den Polen Krzysztof Glowacki verloren.

Für Huck war es der dritte Sieg im vierten Duell mit Afolabi, 2012 hatte er zudem seinen Titel mit einem Unentschieden verteidigt. Der Sieg im laut eigener Aussage wichtigsten Kampf seines Lebens soll für den Berliner nur der Anfang eines großen Comebacks sein. Perspektivisch will Huck zurück auf den Thron in einem der vier großen Verbände WBO, WBA, WBC und IBF.

Quelle: n-tv.de

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