Titel erfolgreich verteidigt

Huck träumt von Box-Beletage

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Sieg mit wenig Glanz, aber ein Sieg: Marco Huck schlägt Firat Arslan. (Foto: REUTERS)
04.11.2012 | 07:01 Uhr
Der Deutsche Marco Huck bleibt WBO-Box-Champion im Cruisergewicht - auch wenn ihm der Sieg gegen Herausforderer Firat Arslan nicht gerade leicht von der Hand ging. Dennoch: Der 27-Jährige träumt weiter von einem erneuten Wechsel in die Königsklasse des Boxens. Dort würde Wladimir Klitscho warten, doch der ziert sich bislang noch.

Boxprofi Marco Huck hat seine Pflichtaufgabe im Cruisergewicht vor einem möglichen Aufstieg in die höhere Klasse nur mit viel Mühe gemeistert. Der Weltmeister aus Berlin verteidigte seinen Titel nach Version der WBO gegen den starken Herausforderer Firat Arslan in Halle/Westfalen mit einem einstimmigen Punktsieg erfolgreich.

Huck, der in seinem 38. Profikampf den 35. Sieg feierte, wurde von der WBO nach seiner zehnten erfolgreichen Titelverteidigung zum Superchampion ernannt. Der frühere WBA-Champion Arslan kassierte in seinem 40. Fight hingegen die sechste Niederlage und verspielte womöglich seine letzte Chance auf einen erneuten Titelgewinn.

Erster Versuch gescheitert

Der 27-jährige Huck, Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner, hatte schon vor dem Kampf gegen seinen 42 Jahre alten Gegner mit einem erneuten Wechsel in das Schwergewicht kokettiert. Der Sauerland-Boxstall, bei dem der gebürtige Jugoslawe unter Vertrag steht, unterbreitete Wunschgegner Wladimir Klitschko wenige Tage vor dem Duell in Halle ein lukratives Fünf-Millionen-Angebot. Das Lager des Ukrainers lehnte es aber umgehend ab. Grund ist ein Streit über die Übertragungsrechte.

Bereits im Februar dieses Jahres hatte Huck sein Glück in der Beletage des Profiboxens gesucht, musste beim Debüt aber eine umstrittene Punktniederlage gegen den Russen Alexander Powetkin hinnehmen. Sollte Klitschko seinen Kampf in der kommenden Woche gegen den Polen Mariusz Wach gewinnen, muss er zunächst gegen Powetkin antreten. Huck könnte dann den Sieger dieses Duells herausfordern.

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Verwendete Quellen: ntv.de, sid/dpa