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Angelique Kerbers Formkurve bei den Australian Open zeigt klar nach oben.
Angelique Kerbers Formkurve bei den Australian Open zeigt klar nach oben.(Foto: dpa)

Coups für deutsche Tennisdamen: Kerber siegt locker, "Legende" Hewitt raus

In der 1. Runde wackelt Angelique Kerber bei den Australian Open noch mächtig, in Runde 2 spielt sie groß auf - und sorgt für einen deutschen Tag in Melbourne. Vorbei ist das Turnier für den Australier Lleyton Hewitt, der von der Tennisbühne abtritt.

Die deutsche Spitzenspielerin Angelique Kerber und die beiden Außenseiterinnen Laura Siegemund und Annika Beck haben bei den Australian Open die dritte Runde erreicht. Zwei Tage nach ihrem Zittersieg zum Auftakt gegen die Japanerin Misaki Doi gewann Kerber in Melbourne gegen Alexandra Dulgheru aus Rumänien klar mit 6:2, 6:4. Die Kielerin trifft nun auf Madison Brengle aus den USA. Danach könnte es zu einem deutschen Duell mit Beck oder Siegemund kommen, die am Samstag aufeinandertreffen.

Beck gewann in der zweiten Runde überraschend gegen die an Nummer elf gesetzte Schweizerin Timea Bacsinszky mit 6:2, 6:3. Siegemund rang zuvor die ehemalige serbische Nummer eins der Welt Jelena Jankovic mit 3:6, 7:6 (7:5), 6:4 nieder und schwärmte hinterher: "Der Sieg bedeutet die Welt für mich." Am Mittwoch war bereits Anna-Lena Friedsam in die dritte Runde eingezogen. Alle deutschen Männer sind bei der mit 28,38 Millionen Euro dotierten Hartplatz-Veranstaltung bereits ausgeschieden.

Die große Karriere von Australiens Tennislegende Lleyton Hewitt endete in Melbourne.
Die große Karriere von Australiens Tennislegende Lleyton Hewitt endete in Melbourne.(Foto: dpa)

Nicht mehr in Melbourne dabei ist auch der Australier Lleyton Hewitt, damit endet eine große Tenniskarriere. Der Lokalmatador und Publikumsliebling verlor bei seiner 20. Australian-Open-Teilnahme in der 2. Runde gegen den Spanier David Ferrer klar mit 2:6, 4:6, 4:6. Im letzten Spiel seiner Laufbahn war die ehemalige Nummer eins der Welt ohne Chance. Der 34-Jährige übernimmt nun den Posten des australischen Davis-Cup-Teamchefs. Hewitt gewann zwei Grand-Slam-Turniere, 2001 in New York und 2002 in Wimbledon.

"Unterschied zwischen Tag und Nacht"

Hochzufrieden war Kerber mit ihrem Zweitrundenmatch. "Heute lief einfach alles besser", sagte sie nach ihrem klaren Erfolg. "Es war ein Unterschied zwischen Tag und Nacht." Nur im zweiten Satz leistete sich die deutsche Nummer eins einen kleinen Durchhänger, geriet aber zu keiner Zeit wirklich in Gefahr. Zur Einstimmung auf die Partie hatte sich Kerber am Tag zuvor ein paar Stunden mit einem Buch an den Yarra River gesetzt, um ein wenig abzuschalten. "Ich brauche ab und zu einfach ein bisschen Zeit für mich", sagte sie. Nun wartet die Amerikanerin Brengle, gegen die sie zuletzt in Brisbane klar in zwei Sätzen gewonnen hatte. "Sie ist gefährlich", warnte Kerber, "aber am Ende kommt es nur auf mein Spiel an. Ich bin die Nummer sechs der Welt - und das will ich auch zeigen."

Beck war nach ihrem zweiten Drittrunden-Einzug bei einem Grand-Slam-Turnier "völlig" sprachlos. "Ich habe meine Vorgaben perfekt umgesetzt und bis zum letzten Punkt gekämpft", sagte die 21-Jährige. Auf das Duell mit ihrer Freundin Siegemund freut sie sich: "Da wird es morgen am freien Tag sicher ein paar Witze geben."

Ausgeschieden ist Sabine Lisicki. Die an Position 30 gesetzte Berlinerin unterlag der Tschechin Denisa Allertova mit 3:6, 6:2, 4:6. Draußen ist auch Tatjana Maria, die 4:6, 2:6 gegen Jekaterina Makarowa aus Russland verlor.

Quelle: n-tv.de

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