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Der Eindruck täuscht: Ein Tor gelang den Eisbären trotz Heimvorteils nicht gegen die Kölner Haie. Die trafen gleich viermal, drei Tore zählten auch.
Der Eindruck täuscht: Ein Tor gelang den Eisbären trotz Heimvorteils nicht gegen die Kölner Haie. Die trafen gleich viermal, drei Tore zählten auch.(Foto: imago/Bernd König)

Tor-Kuriosum in den DEL-Playoffs: Köln düpiert Krupps Eisbären, München stark

Die Titelanwärter Eisbären Berlin und EHC München starten komplett verschieden in die Viertelfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga. Während München triumphiert, kommt Berlin unter die Räder - obwohl die Referees Gegner Köln klar benachteiligen.

Die Kölner Haie und der EHC München sind mit Siegen in das Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Die Haie nahmen beim 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) den Eisbären Berlin mit dem früheren Kölner Coach Uwe Krupp gleich im ersten Spiel der Best-Of-Seven-Serie den Heimvorteil. Die Tore für den Vorrunden-Siebten vor 11. 454 Zuschauern in Berlin schossen Philip Gogulla (30.), Patrick Hager (43.) und Fredrik Eriksson (60.).

Für ein Kuriosum sorgte das Schiedsrichter-Gespann Marcus Brill und Marian Rohatsch. Sie erkannten ein eigentlich reguläres Kölner Tor in der neunten Minute nicht an, obwohl sie den Videobeweis bemühten. Trotzdem reichte es für Köln für eine faustdicke Überraschung im brisanten Duell mit Ex-Coach Krupp, dessen Rauswurf offene Wunden hinterlassen hat.

Der Vorrundensieger München gewann gegen die Straubing Tigers souverän mit 5:0 (2:0, 1:0, 2:0). In dem intensiven Bayern-Derby kassierte Straubings Sean O'Connor eine Spieldauer-Disziplinarstrafe nach einer zünftigen Rauferei mit Münchens Steve Pinizzotto und anschließender Beschimpfung der Schiedsrichter. Pinizzotto gelangen derweil noch ein Tor und eine Vorarbeit zu einem Treffer.

An diesem Mittwoch starten die Serien Iserlohn gegen Nürnberg und Wolfsburg gegen Düsseldorf ins Viertelfinale, am Freitag finden in allen Duellen die zweiten Spiele an. Zum Weiterkommen sind vier Siege nötig. Die Runde der letzten Acht endet spätestens am 28. März. Der neue deutsche Meister wird bis Ende April ausgespielt.

Quelle: n-tv.de

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