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 Bundesliga, Fr., 09. Dez. 20:30 Uhr Spieltag/Tabelle
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Nach dem 5:1-Sieg gehen die Kölner Haie selbstbewusst ins Finale gegen die Eisbären Berlin. Das Ergebnis spiegelt aber nicht den Spielverlauf von Partie 6 wider.
Nach dem 5:1-Sieg gehen die Kölner Haie selbstbewusst ins Finale gegen die Eisbären Berlin. Das Ergebnis spiegelt aber nicht den Spielverlauf von Partie 6 wider.(Foto: imago/Eduard Bopp)

"Viele haben geglaubt, wir sind tot": Kölner Haie wollen Auferstehung vollenden

Die deutsche Eishockey-Liga bekommt schon im Viertelfinale ihr erstes Finale. In Spiel sieben entscheidet sich in Berlin, ob die Eisbären oder doch die Kölner Haie ins Halbfinale einziehen. Kurios: Beide Teams sehen sich psychologisch im Vorteil.

Zwei Schwergewichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kämpfen am Montag um das letzte Halbfinalticket, und der Außenseiter wittert seine Chance. Die Kölner Haie reisen nach dem 5:1 in eigener Halle am Samstag mit gestärktem Selbstbewusstsein zu den Eisbären Berlin. "Mein Team hat um sein Leben gespielt und gezeigt, wie viel Herz in ihm steckt", sagte Haie-Trainer Cory Clouston: "Genauso müssen wir auch am Montag auftreten."

Auch die Spieler des achtmaligen deutschen Meisters wählten vor der Entscheidung der Serie "Best of Seven" (14.30 Uhr/ServusTV) kämpferisches Vokabular. "Viele haben geglaubt, wir sind tot, aber wir sind wieder zurückgekommen", sagte Torsten Ankert: "Wir haben zum 10. oder 15. Mal in dieser Saison unsere Kritiker ruhig gestellt."

Das 5:1 vor 14.033 Zuschauern hatte in der Höhe allerdings kaum dem Spielverlauf entsprochen. Die Eisbären sehen vor der Entscheidung am Berliner Ostbahnhof daher keinen Grund zur Unruhe, das Ergebnis wirke nicht nach. "Egal, ob wir 1:5 oder 0:38 verlieren", sagte Constantin Braun: "Das sitzt nicht mehr im Kopf." Berlin war schon nach 61 Sekunden in Rückstand geraten, schaffte aber im zweiten Drittel den Ausgleich - und schien in der Folge das Spiel im Griff zu haben.

Eisbären wollen ihrem Plan folgen

Zahlreiche Chancen blieben jedoch ungenutzt. "Druck ist leider keine Garantie für Erfolg", sagte Trainer Uwe Krupp später. Der frühere Haie-Coach musste noch im zweiten Drittel die ziemlich unverdiente erneute Führung der Kölner mitansehen.

Im Schlussdrittel riskierte Berlin dann zu viel und verlieh Köln weiteren Auftrieb. In heimischer Halle soll seine Mannschaft daraus nun ihre Lehren ziehen, sagte Krupp: "Das Wichtigste ist, dass wir unseren Plan, wie wir spielen wollen, über 60 Minuten auch durchziehen."

Im Halbfinale warten bereits Vorrundenprimus Red Bull München, die Grizzlys Wolfsburg und die Nürnberg Ice Tigers. Das Team um den früheren NHL-Profi Dany Heatley sicherte sich am Samstag das Halbfinalticket durch ein 3:2 gegen die Iserlohn Roosters.

Quelle: n-tv.de

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