Kompromiss mit HSV

Kompany darf nach Peking

23.07.2008 | 10:24 Uhr
Der Hamburger SV hat sich im Streit um die Olympiaabstellung mit Abwehrspieler Vincent Kompany auf eine Lösung geeinigt, von der beide Seiten profitieren. Eine Eskalation wie in Bremen und Schalke wurde vermieden.

Fußballprofi Vincent Kompany vom Hamburger SV darf zu den Olympischen Spielen nach Peking reisen, wird seinem Club zum Start der Bundesliga aber wieder zur Verfügung stehen. Auf diesen Kompromiss einigten sich der belgische Profi und der Verein. Der Entscheidung vorausgegangen war ein Gespräch zwischen dem Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann, Sportchef Dietmar Beiersdorfer, Trainer Martin Jol und Kompany.

"Wir haben einen Kompromiss gefunden und konnten somit dem Wunsch unseres Spielers entsprechen. Gleichzeitig konnten wir nach Absprache mit dem belgischen Verband sicherstellen, dass er rechtzeitig zum Bundesliga-Auftakt wieder bei uns ist und nahezu die komplette Vorbereitung absolvieren kann", teilte Clubchef Hoffmann mit.

Kompany wird nach dem ersten Spiel des HSV beim Emirates Cup am 2. August in London gegen Real Madrid zur belgischen Auswahl stoßen. In Peking wird er Belgien bei den Vorrundenspielen gegen Brasilien (7. August) und Gastgeber China (10. August) zur Verfügung stehen.