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Biathlon-Herren schwächeln : Laura Dahlmeier siegt in der Verfolgung

Zweites Damenrennen, zweiter Heimsieg: Biathletin Laura Dahlmeier beschert dem DSV-Team in Ruhpolding in der Verfolgung den nächsten Triumph. Die deutschen Herren schwächeln hingegen ohne ihren besten Skijäger Simon Schempp, der erneut ausfällt.

Biathletin Laura Dahlmeier hat in Ruhpolding nach einer glänzenden Vorstellung ihren fünften Weltcupsieg gefeiert. Nach Rang vier im Sprint lief die 22-Jährige im Verfolgungsrennen über 10 Kilometer auf den ersten Platz mit 7,3 Sekunden Vorsprung vor der Tschechin Gabriela Soukalova. Als Dritte landete die Italienerin Dorothea Wierer (53,6 Sekunden zurück) ebenfalls auf dem Podium.

"Es war ganz schön hart, auf der letzten Runde war es ein brutaler Fight. Ich hätte mir gewünscht, dass ich auf der Couch sitze und mir das im Fernsehen hätte anschauen können", sagte Dahlmeier nach dem Biathlon-Krimi und stellte fest: "Ich bin so happy über meinen ersten Sieg in Ruhpolding."

Sprint-Siegerin Franziska Hildebrand konnte nicht ganz an die Leistung anknüpfen und wurde nach insgesamt vier Schießfehlern Neunte. Drittbeste Ahtletin des  Deutschen Skiverbandes (DSV) war Vanessa Hinz auf dem  29. Rang. Miriam Gössner wurde 38., Maren Hammerschmidt kam auf Rang 42, Luise Kummer auf Platz 51.

Herren verpassen die Top Ten

simon Eder gewann die Verfolgung in Ruhpolding.
simon Eder gewann die Verfolgung in Ruhpolding.(Foto: dpa)

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup in Ruhpolding hingegen auch in der Verfolgung das Podium klar verfehlt. In Abwesenheit des erkrankten Simon Schempp lief Andreas Birnbacher über 12,5 Kilometer als bester DSV-Athlet auf den 15. Platz. Der 34-Jährige erlaubte sich bei vier Schießeinlagen zwei Fehler und hatte im Ziel 1:07,2 Minuten Rückstand auf Sieger Simon Eder.

Der Österreicher setzte sich mit einem Schießfehler vor dem Gesamtweltcup-Führenden Martin Fourcade aus Frankreich (+4,2 Sekunden/2) und Michal Slesingr aus Tschechien (+5,1/0) durch. "Das war definitiv kein Spaß, das war ein Kampf vom ersten Meter bis ins Ziel", sagte Birnbacher völlig ausgelaugt: "Ich hoffe, dass ich mich bis Sonntag erhole. Dann greifen wir wieder an."

Zweitbester Lokalmatador war als 28. der frühere Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer (3). Die beiden Staffel-Weltmeister Erik Lesser und Daniel Böhm, die für die WM-Qualifikation jeweils noch einmal unter die ersten 15 laufen müssen, hatten die Chancen auf eine vordere Platzierung bereits im Sprint vergeben. Diesmal lief es nicht viel besser - Lesser erreichte als 34. das Ziel, Böhm auf Platz 37.

Quelle: n-tv.de

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