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Budapest, Ungarn - Qualifikation

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Bejubelte ausgelassen den Sieg seiner Bayern: Uli Hoeneß
Bejubelte ausgelassen den Sieg seiner Bayern: Uli Hoeneß(Foto: picture alliance / dpa)

Bayern-Alba-Festspiele beginnen: München und Berlin stehen im Pokalfinale

In buchstäblich letzter Sekunde rettet sich Alba Berlin gegen die Frankfurter Basketballer ins Finale des Top Four. Nicht ganz so eng geht es beim bayrischen Derby zu: Die Bayern setzen sich souverän gegen den deutschen Meister aus Bamberg durch.

Gastgeber Bayern München und Alba Berlin bestreiten beim Top Four der Basketball-Bundesliga das Finale. Nachdem sich die Bayern im ersten Halbfinale gegen den deutschen Meister Brose Baskets Bamberg mit 86:79 (38:39) durchgesetzt hatten, besiegte Alba im zweiten Vorschlussrunden-Duell die Fraport Skyliners Frankfurt mit 79:76 (41:35). Das Endspiel findet an diesem Sonntag um 14:45 Uhr statt. Zuvor spielen Bamberg und Frankfurt ab 12:00 Uhr im Münchner Audi Dome noch um den dritten Platz. Damit beginnen nun die Bayern-Alba-Festspiele. Nach dem Finale am Sonntag folgen zwei Duelle im Eurocup-Achtelfinale und dazwischen ein Aufeinandertreffen in der Bundesliga.

Albas Dragan Milosavljevic (l.) freut sich mit Jordan Taylor über dessen entscheidenden Korb.
Albas Dragan Milosavljevic (l.) freut sich mit Jordan Taylor über dessen entscheidenden Korb.(Foto: picture alliance / dpa)

"Das ist für den Club, vor allem aber für die Spieler, eine tolle Sache", sagte Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic nach dem Sieg im Prestigeduell gegen Bamberg. "Am Ende war es eine riesige Energieleistung, die den Ausschlag gegeben hat." Sein Vater und Bayern-Coach Svetislav Pesic lobte vor allem die starke Defensive seiner Mannschaft: "Die Spieler sind an ihre Grenzen gegangen." Bambergs Trainer Andrea Trinchieri war dagegen enttäuscht. "Der wichtigste Muskel im Sport ist das Gehirn, auch wenn er kein Muskel ist. Wir haben das Gehirn am Ende nicht gut eingesetzt", sagte der Italiener in seiner unvergleichlichen Art. "Wir haben am Ende komplett das Momentum verloren."

Ein Fehlpass bringt die Entscheidung

Beste Bayern-Werfer vor 6500 Zuschauern im ausverkauften Audi Dome waren Dusko Savanovic und Deon Thompson mit je 16 Punkten. Bei den Bambergern kam Niko Zisis auf 15 Zähler.

Die Bamberger erwischten im mit Spannung erwarteten Topspiel den besseren Start und führten schnell mit 7:0. Nachdem die Bayern vor den Augen von Uli Hoeneß dann zum 7:7 ausgeglichen hatten, zogen die Franken wieder auf 13:7 davon. Savanovic war es zu verdanken, dass die Münchner bis zum Ende des ersten Viertels aber wieder dran waren. Zur Pause führte Bamberg dennoch knapp (39:38). Nach dem Seitenwechsel setzte sich der intensive Kampf zwischen beiden Mannschaften fort, kein Team konnte sich absetzen. Die Entscheidung zugunsten der Münchner fiel dann durch einen Fehlpass von Bambergs Star-Point-Guard Brad Wanamaker, den Thompson 76 Sekunden vor dem Ende zum 78:73 für die Bayern nutzte. Zwar steckte der deutsche Meister nicht auf, die Bayern brachten den Sieg aber ins Ziel und greifen nach dem ersten Pokal-Titel seit dem Wiederaufstieg.

Im zweiten Halbfinale verschliefen die Berliner das erste Viertel komplett und lagen nach zehn Minuten 10:17 hinten. Danach steigerte sich ALBA aber und zog phasenweise auf zehn Punkte davon (36:26, 38:28). Kurz vor der Pause fingen sich die Frankfurter wieder und verkürzten bis zur Pause wieder auf 35:41. Nach dem Seitenwechsel schafften es die Hessen zunächst nicht, die Partie auszugleichen. Doch die Skyliners gaben nicht auf und gingen zwei Minuten vor dem Ende durch einen Dreipunktwurf von Johannes Voigtmann sogar mit 72:71 in Führung. Nun war wieder Alba gefragt und hatte in Jordan Taylor die passende Antwort parat. Der Amerikaner traf 1,1 Sekunden vor dem Ende per Dreier zum Sieg.

Quelle: n-tv.de

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