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"Ich werde nach Hause fliegen, wenn es losgeht": Andy Murray.
"Ich werde nach Hause fliegen, wenn es losgeht": Andy Murray.(Foto: REUTERS)

Wenn's Baby kommt, ist er weg: Murray kämpft sich in Melbourne ins Finale

Nun weiß Titelverteidiger Novak Djokovic gegen wen es geht: Wie im vergangenen Jahr triff der beste Tennisspieler der Welt im Finale der Australian Open auf Andy Murray. Der Schotte ringt in fün langen Sätzen Milos Raonic nieder - und hat doch anderes im Sinn.

Andy Murray ist zum fünften Mal in den vergangenen sieben Jahren ins Finale der Australian Open eingezogen und darf von seinem ersten Titel in Melbourne träumen. Der an Position zwei gesetzte Schotte holte beim 4:6, 7:5, 6:7 (4:7), 6:4 und 6:2 gegen den Kanadier Milos Raonic zweimal einen Satzrückstand auf. "Milos hat einen der besten Aufschläge. Im Laufe des Spiels konnte ich sein Service aber dann immer besser lesen. Das war der Schlüssel."

Nach 4:03 Stunden verwandelte der 28-Jährige seinen ersten Matchball in der Rod-Laver-Arena. Am Sonntag (ab 9.30 Uhr/Eurosport) trifft Murray in einer Neuauflage des Endspiels im vergangenen Jahr auf den topgesetzten Titelverteidiger Novak Djokovic. Der Serbe, der am Donnerstag den Schweizer Roger Federer in vier Sätzen deutlich geschlagen hatte, hat das erste Major-Turnier des Jahres seit 2008 schon fünfmal gewonnen. Der 1,96 Meter große Raonic schlug zwar 23 Asse, musste sich aber wegen einer Adduktoren-Verletzung mehrfach behandeln lassen und verpasste es, als erster Kanadier in ein Grand-Slam-Finale einzuziehen.

Murray zog seinem Kontrahenten mit zwei frühen Breaks im fünften Satz den Zahn. Vor Frust zertrümmerte Raonic seinen Schläger und erhielt eine Verwarnung. Der werdende Vater Murray hatte vor Turnierbeginn angekündigt, dass er sofort die Heimreise antreten würde, wenn seine schwangere Partnerin Kim in der britischen Heimat Baby-Alarm gibt. "Ich werde nach Hause fliegen, wenn es losgeht. Für mich sind mein Kind und meine Frau wichtiger als ein Tennis-Match." Und überhaupt: "Es sind aufregende Zeiten. Es ist etwas vollkommen Neues, mit dem man zurechtkommen muss. Das ist etwas Gutes, denn durch neue Erfahrungen entwickelt man sich weiter."

Quelle: n-tv.de

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