Donnerstag, 17. April 2008
Olympia-Boykott: Nowitzki kritisiert Politiker
Dirk Nowitzki hat in der Diskussion um einen möglichen Boykott der Olympischen Spiele in Peking deutliche Worte an die Politik gerichtet. "Wieso sollten wir Sportler das tun, was Politiker seit Jahren nicht hinbekommen? Es ist schwach, das jetzt solche Probleme auf die Rücken der Sportler abgewälzt werden", sagte der deutsche Basketball-Superstar in einer Telefonkonferenz vor dem Beginn der NBA-Play-offs.
Er habe immer klar gemacht, dass es für ihn diesbezüglich "keine Diskussion" gebe, so Nowitzki: "Man hätte sich damals schon denken können, dass in China zwei Welten aufeinandertreffen werden. Auch, dass es zu Konflikten kommen wird. Aber der Sport an sich ist unpolitisch, es gibt Athleten, die sich seit vier Jahren auf dieses Ereignis vorbereiten." Es gebe für diese "keinen Grund, jetzt nicht an den Start zu gehen".
Nowitzki selbst muss mit der deutschen Nationalmannschaft überhaupt erst noch den Sprung nach Peking schaffen. Gruppengegner beim Qualifikationsturnier in Athen (14. bis 20. Juli) sind die Kapverden und Neuseeland. Zwölf Mannschaften streiten in Athen um drei Tickets für das Olympische Basketball-Turnier.
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Sport
-
Streicheleinheiten in Rom
Tare verteidigt Hitzlsperger
-
Formel 1: Test mit Schumacher
Vettel fährt sein neues Auto
-
Bierhoffs Kotau, Zwanziger lobt Löw
Brüchiger Frieden beim DFB
-
Platz vereist, Debüt verschoben
Ailton fit für Liga sechs
-
Handball: Vorwurf der Bestechung
Schwenker streitet alles ab
-
Pokal: Werder gegen Hoffenheim
Das Duell der Enttäuschten
-
Vertragsverlängerung bis 2012
Stevens bleibt in Salzburg
-
DFB vs. Löw - "Maulwurfproblem"
Die Streithähne treffen sich
-
Nowitzki stoppt Abwärtstrend
Mavs schlagen Warriors
-
2. Fußball-Bundesliga
Ahlen verputzt die Löwen
-
Schwenker und Serdarusic
Staatsanwalt klagt an
-
Liga drei: Menze muss gehen
Offenbach feuert Trainer

