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Peter Prevc ist der Überflieger der aktuellen Skisprung-Saison.
Peter Prevc ist der Überflieger der aktuellen Skisprung-Saison.(Foto: imago/Eibner Europa)

Weltcup-Gesamtsieger vor Freund: Peter Prevc springt in die Geschichtsbücher

Da kann selbst Severin Freund mit seinem Schanzenrekord nichts mehr ausrichten: In Almaty sichert sich Peter Prevc mit dem 13. Saisonsieg nach der Vierschanzentournee auch den Gesamtsieg im Weltcup - und schreibt Skisprung-Geschichte.

Der slowenische Skisprung-Star Peter Prevc hat bei der Weltcup-Premiere in Almaty den Doppelschlag geschafft und erstmals den Gesamtweltcup gewonnen. Nach seinem überlegenen Sieg am Vortag setzte sich der 23-Jährige auch beim zweiten Springen vor dem starken Weltmeister Severin Freund durch und sicherte sich bereits sechs Springen vor Saisonende die große Kristallkugel.

Als erster Springer der Geschichte hat Prevc damit in einer Saison den Gesamtweltcup, die Vierschanzentournee und die Skiflug-WM gewonnen. Mit seinem 13. Saisonsieg egalisierte er zudem die Bestmarke des Österreichers Gregor Schlierenzauer aus der Saison 2008/09. Nach Sprüngen auf 139,5 und 139,0 m lag Prevc mit 325,9 Punkten deutlich vor Freund (137,0+141,5/314,3), der in Almaty erneut auf das Podest sprang und in seinem zweiten Versuch einen Schanzenrekord aufstellte. Es war Freunds elfte Top-3-Platzierung in diesem Winter. Dritter wurde der Norweger Daniel Andre Tande (310,9).

Im Gesamtweltcup hat Prevc nicht mehr aufholbare 619 Punkte Vorsprung vor Freund, der ihm im Vorjahr noch die Kristallkugel vor der Nase weggeschnappt hatte - damals waren beide Kontrahenten punktgleich, Freund hatte allerdings mehr Siege auf dem Konto.

Richard Freitag zeigte sich nach Platz 25 am Vortag deutlich verbessert und wurde Sechster (294,6). Team-Olympiasieger Andreas Wellinger sprang als Zehnter (280,3) ebenfalls in die Top 10. Stephan Leyhe, im ersten Springen als 15. zweitbester Deutscher, überzeugte mit einen starken elften Platz (275,3). Karl Geiger als 20. (260,9), Markus Eisenbichler als 21. (259,8) und Andreas Wank als 27. (252,7) schafften es zudem in die Weltcup-Punkteränge.

Quelle: n-tv.de

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