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Rebensburg feiert ersten Saisonsieg.Rebensburg gewinnt Weltcup-Riesenslalom
Rebensburg feiert ersten Saisonsieg.Rebensburg gewinnt Weltcup-Riesenslalom(Foto: picture alliance / dpa)

Weltcup in Are: Rebensburg gewinnt Riesenslalom

Viktoria Rebensburg kommt immer beser in Form: Die deutsche Olympiasiegerin feiert im schwedischen Are ihren ersten Sieg dieser Saison. Stark präsentiert sich auch Maria Höfl-Riesch.

Beim Weltcup-Riesenslalom im schwedischen Are hat Viktoria Rebensburg ihren ersten Sieg im WM-Winter gefeiert. Die Olympiasiegerin dominierte die Konkurrenz und gewann mit einem Vorsprung von 0,67 Sekunden vor Anna Fenninger aus Österreich. Mit 0,91 Sekunden Rückstand wurde Tina Maze aus Slowenien Dritte. Maze hatte die bisherigen vier Riesenslaloms in dieser Saison gewonnen.

Maria Höfl-Riesch, nach dem ersten Lauf Vierte, belegte Rang sechs. Die fünf anderen deutschen Starterinnen konnten sich im ersten Lauf nicht für das Finale der besten 30 Starterinnen qualifizieren. Barbara Wirth (Lenggries) belegte Rang 34, Veronika Staber (Samerberg-Törwang) Rang 35, Veronique Hronek (Unterwössen) Rang 37 und Lena Dürr (Germering) Rang 40. Simona Hösl (Berchtesgaden) schied aus.

Für Rebensburg war es der neunte Sieg im Weltcup, der achte im Riesenslalom. Im Gesamtweltcup führt Maze mit 859 Punkten weiter überlegen vor Höfl-Riesch (508).

Mit dem bisherigen Saisonverlauf war die ehrgeizige Rebensburg nicht zufrieden gewesen. Ausgeschieden in Sölden, danach die Ränge drei und zwei in Beaver Creek und St. Moritz, am Sonntag Rang 15 im französischen Courchevel: nicht schlecht, aber auch nicht gut genug für die zweimalige Riesenslalom-Weltcup-Gewinnerin. Vor allem hatte Rebensburg mit der Umstellung auf die neuen Riesenslalom-Skier zu kämpfen. Sie sind länger, und sie kamen ihrem Fahrstil bisher gar nicht entgegen.

Auch Höfl-Riesch gut dabei

Rebensburgs Fahrt im ersten Lauf hatte es in sich. Drei Tage nach dem verkorksten Rennen in Courchevel fuhr die 23-Jährige wie verwandelt, griff auf der harten Piste unbekümmert an - und ging mit einem sehr beruhigenden Vorsprung von 1,12 Sekunden auf Maze in den Finaldurchgang. "Courchevel war ja nicht so optimal, aber ich habe versucht, ruhig zu bleiben und gut Ski zu fahren. Und deshalb bin ich erleichtert, dass es so gut funktioniert hat", sagte sie.

In Courchevel war die Piste ein ziemliches Waschbrett gewesen, Rebensburg war damit ebensowenig zurechtgekommen wie Höfl-Riesch. Die Piste in Are allerdings war relativ glatt, der Schnee griffig. "Gottseidank, so macht das mehr Spaß", sagte Höfl-Riesch. Sie hatte nach dem ersten Lauf 1,94 Sekunden Rückstand auf Rebensburg, trotzdem ging sie von Rang vier in das Finale. "Ich  hätte ja nicht gedacht, dass ich so gut dabei bin", sagte die 28-Jährige. Im zweiten Lauf fiel sie dann ein wenig zurück.

Quelle: n-tv.de

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