Sport
Sieg in Are: Viktoria Rebensburg.
Sieg in Are: Viktoria Rebensburg.(Foto: picture alliance / dpa)

Olympiasiegerin am Zauberberg: Rebensburg soll an die Spitze

Wie immer ist die Weihnachtspause für die deutschen Alpinen nur kurz. Beim Riesenslalom-Weltcup in Österreich an diesem Freitag will Viktoria Rebensburg wieder auf das Podest. In Italien präsentierte sich Stephan Keppler als Neunter im Abfahrtstraining gut in Schuss.

Nach dem Sieg beim alpinen Ski-Weltcup in Are soll Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg auch in Semmering wieder um einen Spitzenplatz im Riesentorlauf mitfahren. "Im Riesenslalom möchten wir mit unseren Topathleten an die Leistungen von Are anknüpfen. Vor allem Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg sind nach den erfreulichen Resultaten motiviert und möchten in Semmering ihre gute Form bestätigen", sagte Bundestrainer Thomas Stauffer. Höfl-Riesch hatte im Riesentorlauf von Are einen guten sechsten Rang belegt.

Dagegen gilt es nach dem enttäuschenden Slalom-Abschneiden mit Höfl-Riesch auf Rang elf als bester deutscher Skirennfahrerin bei den Weltcup-Rennen am Freitag und Samstag besser aufzutreten. "Mit den Ergebnissen in Schweden waren wir nicht zufrieden. Die Mädels haben mehr drauf und können das am Samstag unter Beweis stellen", betonte Stauffer vor den Rennen am Zauberberg.

Abfahrts-Klassiker in Bormio

Die Damen bestreiten zwei Technikrennen, für die Herren steht der Abfahrts-Klassiker in Bormio am Samstag auf dem Programm. Dort hinterließ Stephan Keppler beim ersten Training zur Weltcup-Abfahrt einen vielversprechenden Eindruck. Keppler fuhr auf der Stelvio-Piste in Italien die neuntbeste Zeit. Trainingsschnellster war der Franzose Adrien Theaux, der 23 Hundertstelsekunden weniger als der zweitplatzierte Italiener Christof Innerhofer benötigte. Als zweitbester Deutscher wurde Andreas Sander auf Rang 38 geführt. Philipp Zepnik als 48. und Anton Lindebner als 54. sammelten Erfahrung auf der anspruchsvollen Strecke. An diesem Freitag findet ein weiteres Training in Bormio statt.

"Stephan Keppler hat gute Erinnerungen an Bormio. Die Strecke liegt ihm. Er konnte in den vergangenen Trainingsläufen zeigen, dass er einen Schritt weiter nach vorne gemacht hat und seiner Form näherkommt. Mit einem soliden Lauf sollte für ihn ein Platz unter den Top-20 drin sein", sagte Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel und konnte mit dem ersten Trainings-Auftritt Kepplers zufrieden sein.

Der Kroate Ivica Kostelic verzichtet derweil wegen Knieschmerzen auf die anspruchsvolle Abfahrt. Der Gesamtweltcupsieger von 2011 will beim bislang nicht gesicherten Parallel-Rennen in München am Neujahrstag wieder am Start sein. Dort fällt die Entscheidung über die Austragung am Freitagnachmittag. "Wenn es irgendwie geht, würde ich die Veranstaltung gerne durchführen. Ob wir einen oder zwei Meter Schnee haben, ist egal, die Piste muss einigermaßen passen", sagte Felix Neureuther.

Quelle: n-tv.de

Video-Empfehlungen
Empfehlungen