Dienstag, 22. November 2011
Ungewöhnliche Buße für Rugby-Rüpel: Samoas Coach schweinisch bestraft
Im Prinzip ist es nicht schlimm, dass Mathew Vaea keine Lust auf die Rugby-WM in Neuseeland hatte. Dumm ist nur, dass er als Teammanager von Samoa zur Teilnahme verpflichtet war - und trotzdem trank und rüpelte.Rugby-Teammanager Mathew Vaea hat wegen seines schlechten Benehmens bei der WM in Neuseeland tierischen Ärger bekommen. In seinem samoanischen Heimatdorf Leauva'a wurde er zu einer Strafe von 100 Schweinen verdonnert.
"Mathew hat für eine negative Berichterstattung gesorgt, weil er seine Pflichten vernachlässigt hat", begründete Dorfvorsteher Vaifale Iose das Urteil im Gespräch mit der Tageszeitung "Samoa Observer". Vaea hat dem Dorf allerdings keine Schweine gebracht, zahlte als Ausgleich für die symbolische Strafe aber 2000 samoanische Tala (umgerechnet 617 Euro) und entschuldigte sich.
Nach Angaben von Team-Kapitän Mahonri Schwalger soll sich Vaea beim nicht nur aus sportlicher Sicht enttäuschenden Turnier wie im Urlaub benommen und regelmäßig getrunken haben. Der Coach habe keine Lust auf die WM gehabt und sei tagelang verschwunden gewesen. Samoa hatte in Neuseeland das Viertelfinale verpasst. Die Samoanische Rugby Union (SRU) hat bereits eine Anhörung zu den Vorfällen angesetzt und sucht nach einem neuen Teammanager.
sid
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