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Sport
Fabrice Santoro schlug Novak Djokovic 2007 recht überraschend.
Fabrice Santoro schlug Novak Djokovic 2007 recht überraschend.(Foto: AP)

"19 der 23 besten Spieler geschlagen": Santoro verteidigt Djokovic gegen Verdacht

Noch immer haben BBC und Buzzfeed noch keine Namen von Tennisspielern veröffentlicht, die in den mutmaßlichen Betrugsskandal verwickelt sein sollen. Dafür wurde in Italien ein Verdacht gegen Fabrice Santoro und Novak Djokovic laut - den beide zurückweisen.

Der frühere französische Tennisprofi Fabrice Santoro hat Berichte über eine absichtliche Niederlage des Weltranglistenersten Novak Djokovic in einem Spiel aus dem Jahr 2007 zurückgewiesen. "Ich war nie der beste Spieler der Welt, aber ich habe 19 der 23 besten Spieler geschlagen. Eine Woche davor Andy Roddick, der damals Fünfter der Weltrangliste war", sagte der 43-Jährige Santoro dem TV-Sender BeIN Sports.

Die italienische Zeitung "Tuttosport" hatte die Partie von Djokovic gegen Santoro aus dem Jahr 2007 in ihrer Ausgabe vom Mittwoch mit den jüngsten Enthüllungen von BBC und Buzzfeed über mögliche Wettmanipulationen im Tennis in Verbindung gebracht. Djokovic hatte damals in Paris gegen Santoro verloren. Der Serbe bezeichnete die Anschuldigungen als "absurd".

2007 war Novak Djokovic erst 20 Jahre alt und trotzdem schon die Nr. 3 der Welt. Seine Niederlage gegen Santoro erklärte er damals mit den Nachwirkungen einer Weisheitszahn-OP.
2007 war Novak Djokovic erst 20 Jahre alt und trotzdem schon die Nr. 3 der Welt. Seine Niederlage gegen Santoro erklärte er damals mit den Nachwirkungen einer Weisheitszahn-OP.(Foto: AP)

"Was soll ich sagen? Ich habe das Match verloren. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen", meinte der Melbourne-Titelverteidiger und bezeichnete die Behauptungen als "absurd". Man könne jedes Match nehmen, welches ein Topspieler in einer frühen Turnierphase verliert und sich dazu "eine Story ausdenken. Alles sei Spekulation, es gebe keine Beweise.

Zum Auftakt des ersten Grand-Slam-Turniers der Saison hatten die BBC und BuzzFeed News Recherchen veröffentlicht, nach denen Top-Spieler - darunter auch Majorsieger - in Match-Manipulationen involviert gewesen sein sollen. Namen wurden allerdings nicht genannt.

Viele Gerüchte, keine Beweise

Vor Jahren hatte Djokovic berichtet, dass ihm 2007 rund 200.000 Dollar angeboten worden seien, damit er beim ATP-Turnier in St. Petersburg ein Match verliert. "Ich wurde nicht persönlich angesprochen, sondern von damaligen Teammitgliedern informiert. Natürlich sind wir nicht darauf eingegangen", sagte Djokovic am Montag und fügte an: "Damals gab es immer wieder Gerüchte, dass bestimmte Leute solche Angebote machen. Aber die letzten sechs, sieben Jahre habe ich nichts mehr über solche Vorfälle gehört."

Der inzwischen als Kommentator arbeitende Santoro warnte nun vor falschen Verdächtigungen: "Man sollte vorsichtig sein und nichts schreiben, wenn man keine Beweise hat."

Quelle: n-tv.de

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