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Sport
"Ich bin einfach froh": Maria Scharapowa.
"Ich bin einfach froh": Maria Scharapowa.(Foto: dpa)

Chinesin Li Na in Melbourne weiter: Scharapowa stürmt ins Halbfinale

Die Russin Maria Scharapowa und Li Na aus China erreichen als erste Tennisspielerinnen das Halbfinale der Australian Open in Melbourne. Scharapowa ließ ihrer Landsfrau Jekaterina Makarowa kaum eine Chance. Li Na muss sich da schon mehr anstrengen.

Vorjahresfinalistin Maria Scharapowa und Li Na aus China bestreiten bei den Australian Open das erste Halbfinale. Scharapowa siegte in Melbourne gegen ihre russische Landsfrau Jekaterina Makarowa klar mit 6:2 und 6:2. Li Na setzte sich zuvor gegen die Polin Agnieszka Radwanska mit 7:5 und 6:3 durch. Bei den Herren steht der Spanier David Ferrer als erster Halbfinalist fest. Die Nummer fünf der Tenniswelt rang Nicolas Almagro im Duell zweier Spanier mit 4:6, 4:6, 7:5, 7:6 (7:4) und 6:2 nieder. Ferrers Gegner ermitteln der serbische Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und Tomas Berdych aus Tschechien.

Scharapowa zeigte auch im Viertelfinale gegen Makarowa, die in der Runde zuvor die deutsche Nummer eins Angelique Kerber ausgeschaltet hatte, fast keine Schwächen. "Ich bin einfach froh, dass ich die Chance habe, ein weiteres Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier zu spielen", sagte die Russin nach ihrem Sieg in gerade einmal 66 Minuten. Im gesamten Turnierverlauf hat Scharapowa bislang nur neun Spiele abgegeben.

Ihre Halbfinalgegnerin Li Na hatte in ihrem Viertelfinale gegen Radwanska wesentlich mehr Mühe, um zum dritten Mal in Melbourne das Halbfinale zu erreichen. "Es hat sich angefühlt, als ob ich gegen eine Wand spiele", meinte die French-Open-Siegerin von 2011, die im Achtelfinale Julia Görges bezwungen hatte. Für Radwanska war es die erste Niederlage überhaupt in diesem Jahr. Die Nummer vier der Welt hatte zuvor die WTA-Turniere in Auckland und Sydney gewonnen.

Ferrer und Almagro lieferten sich einen packenden Fight. Almagro sah nach zwei gewonnenen Sätzen bereits wie der sichere Sieger aus und schlug insgesamt dreimal zum Matchgewinn auf. Doch sowohl beim 5:4 im dritten Durchgang als auch beim Stand von 5:4 und 6:5 im vierten Abschnitt konnte er sein Service nicht durchbringen. "Es ist ein Wunder, dass ich das Spiel noch gewonnen habe", sagte Ferrer nach dem Kraftakt über 3:44 Stunden.

Quelle: n-tv.de

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