Suche
hier klicken, um den Ort für die Startseite festzulegen
Berlin
17
MO 13° / 25°
DI 14° / 22°
Sport

Donnerstag, 26. August 2010

Überführter Profiradfahrer: Schumacher deutet Doping an

Profiradfahrer Stefan Schumacher gibt indirekt zu, gedopt zu haben. Da ist insofern egal, als dass er eh überführt ist. Überraschend ist es dennoch, da er es trotz seiner Sperre bisher stets geleugnet hatte, betrogen zu haben.
"Ich weiß ja, dass ich Mist gebaut habe": Stefan Schumacher.

"Ich weiß ja, dass ich Mist gebaut habe": Stefan Schumacher.
(Foto: dpa)

Fast zwei Jahre nach seinem positiven Test hat Radprofi Stefan Schumacher die Dopingspekulationen um seine Person erneut angeheizt. In einem Interview mit dem Sportmagazin "Kicker" antwortete der 29-Jährige auf die Frage, ob er als ehemaliger Dopingsünder jetzt anders gesehen werde: "Womöglich, doch ich weiß ja, dass ich Mist gebaut habe. Die letzten zwei Jahre waren die härtesten meines Lebens." Der WM-Dritte von 2007 deutete damit an, zu verbotenen Substanzen gegriffen zu haben.

Schumacher kehrt am Samstag beim Giro del Veneto in Italien ins Renngeschehen zurück. Der Klassikerspezialist hat beim Team Miche einen Vertrag bis Saisonende mit Option für 2011 unterschrieben. Im Oktober 2008 wurde dem Nürtinger in Nachtests der Tour de France Doping mit der Epo-Variante Cera nachgewiesen. Seine Proben der Olympischen Spiele von Peking wiesen ebenfalls Cera-Spuren auf.

Schumachers indirektes Geständnis überrascht nun insofern, als dass er vor einem Monat Fragen zu seiner Vergangenheit noch abblockte. "Zu diesem Thema werde ich keine Stellungnahmen mehr abgeben", sagte Schumacher. In den vergangenen zwei Jahren sei so viel darüber gesagt und geschrieben worden - ob von ihm, von anderen oder von den Medien - er denke, das reiche.

sid

Artikel versenden

Überführter Profiradfahrer: Schumacher deutet Doping an

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.