Training in ChinaSchumi nur Achter
Michael Schumacher geht es langsam an. Nach dem Freitagstraining landet der Ferrari-Pilot beim Großen Preis von China auf Rang acht, einen Platz hinter seinem Bruder Ralf.
Auch nach der zweiten Trainingssession am Freitag belegt Michael Schumacher keinen der vorderen Plätze beim großen Preis von China. Schumis Rundenzeit lag bei 1:34,776 Minuten, das reichte nur für Rang acht. In der ersten Trainingsrunde fiel sein Ferrari wegen Software-Problemen sogar aus, Schumacher musste in die Box zurück geschoben werden.
Schnellster im Training war der britische BAR-Honda-Testpilot Anthony Davidson mit einer Zeit von 1:33,289. Er bestätigte damit seine Leistung aus dem ersten Training und landete vor seinem Teamkollegen Jenson Button.
Ralf Schumacher im Training auf Rang sieben
Ralf Schumacher fährt in Shanghai seinen ersten Grand Prix seit seinem schweren Unfall in Indianapolis. In seinem Williams-BMW fuhr er mit 1:34,714 Minuten auf Platz sieben, landete damit vor seinem Bruder Michael. Ärgern wird es ihn trotzdem: Im ersten Training war er auf dem zweiten Rang gelandet.
Der Kanadier Jacques Villeneuve meldete sich unauffällig in der Formel 1 zurück. Er kam im Training auf Rang 15, einen Platz schlechter als beim ersten Training. Der Weltmeister von 1997 war seit knapp einem Jahr ohne Vertrag. Er fährt die letzten drei WM-Läufe für Renault, bevor er in der nächsten Saison zu Sauber wechselt.
Heidfeld und Glock weit hinten
Die deutschen Jordan-Piloten Timo Glock und Nick Heidfeld verschlechterten sich im Vergleich zum ersten Training ebenfalls. Mit Heidfelds 18. und Glocks 23. Platz waren beide unter "ferner liefen" einzustufen.
Erster Grand Prix in China
Am Sonntag, acht Uhr MESZ, startet erstmals ein Formel-1-Rennen in China. Die Strecke in Schanghai gilt als die teuerste und modernste in der "Königsklasse". Sie kostete 260 Millionen Euro. Für den Ausgang der Weltmeisterschaft ist das Rennen allerdings bedeutungslos. Vor dem 15. von 18 Saisonrennen sind die WM-Titel bereits vergeben: Ferrari gewinnt die Konstrukteurswertung, Michael Schumacher ist wieder bester Fahrer.