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Durch die Siege haben die deutschen Handballer mächtig Selbstvertrauen getankt.
Durch die Siege haben die deutschen Handballer mächtig Selbstvertrauen getankt.(Foto: imago/Camera 4)

"Sie sind gefährlicher": Spanien fürchtet selbstbewusstes DHB-Team

Das DHB-Team sinnt auf Revanche. Im Finale der Handball-EM will Deutschland die Niederlage aus dem Gruppenspiel gegen Spanien wettmachen. Und während die Iberer großen Respekt haben, werden die Leistungen der Sigurdssonschen Sieben honoriert.

Überragende TV-Quote
  • Der Finaleinzug der deutschen Handballer hat dem ZDF am Freitagabend mit 8,5 Millionen Zuschauern eine Traumquote beschert.
  • Der Marktanteil beim 34:33-Erfolg betrug beeindruckende 28,9 Prozent - beides sind deutliche Rekordwerte im Turnierverlauf.
  • "Im Schnitt 8,5 Millionen Zuschauer und knapp 30 Prozent Marktanteil. Jetzt schreiben wir Sonntag Sport- und Reichweitengeschichte", twitterte DHB-Vizepräsident Bob Hanning.

Ex-Weltmeister Spanien geht mit gehörigem Respekt in das Finale gegen die deutschen Handballer. "Sie sind gefährlicher als im ersten Spiel", sagte der spanische Rechtsaußen Víctor Tomás: "Sie haben durch die vielen Siege ein unheimliches Selbstvertrauen, obwohl sie ohne viele Schlüsselspieler auskommen müssen." Zum Auftakt des Turniers hatte das deutsche Team gegen die Iberer 29:32 verloren und danach sechsmal in Serie gewonnen.

"Die Jungs spielen einen schönen Handball und verdienen es durch die vielen Siege, im Finale zu stehen", sagte Tomás. Vor allem die nachnominierten Kai Häfner und Julius Kühn würden "richtig gut spielen". Deutschland habe ein "junges Team. Das ist die Mannschaft der Zukunft", so der dreimalige Champions-League-Sieger vom FC Barcelona: "Sie werden einer der großen Rivalen sein."

Deutsche Dominanz im All-Star-Team?

Und die starken Leistungen der Deutschen werden auch von höchster Stelle honoriert: Denn gleich vier DHB-Spieler dürfen sich Hoffnungen auf die Berufung ins All-Star-Team der EM in Polen machen. Torhüter Andreas Wolff, die Rückraumspieler Steffen Fäth und der inzwischen verletzte Steffen Weinhold sowie Rechtsaußen Tobias Reichmann wurden von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) für die Wahl nominiert.

Das Team der Besten wird am Sonntag vor dem Finale (17.30 Uhr/ARD und im n-tv.de-Live-Ticker) bekannt gegeben. Fünf Spieler sind pro Position nominiert, hinzu kommen fünf weitere Namen für die Position des besten Abwehrspielers. Bis Samstag können Fans auf der Webseite der EHF abstimmen. Ihr Votum fließt mit 40 Prozent in die Entscheidung ein, die übrigen 60 Prozent werden von einem Expertengremium bestimmt.

Quelle: n-tv.de

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