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Als leichter Favorit ging Alexander Zverev ins Duell mit Lukas Rosol - und verlor glatt in drei Sätzen.
Als leichter Favorit ging Alexander Zverev ins Duell mit Lukas Rosol - und verlor glatt in drei Sätzen.(Foto: AP)

Jungstar Zverev versagen die Nerven: Tennisherren droht Davis-Cup-Abstieg

Im letzten Einzel hat Alexander Zverev die Chance, Deutschland gegen Tschechien ins Viertelfinale des Davis Cups zu bringen. Doch der Jungstar scheitert an den Erwartungen und letztlich glatt an seinem Gegner. Nun muss der DTB wieder in die Relegation.

Abstiegskampf statt Revanche im Viertelfinale: Die deutschen Tennis-Herren sind im Davis Cup wie schon im Vorjahr in der ersten Runde gescheitert. Debütant Alexander Zverev verlor in Hannover das entscheidende letzte Einzel gegen Lukas Rosol am Ende fast schon kläglich in drei Sätzen mit 2:6, 3:6, 1:6. Nach dem 3:2-Sieg treffen die Tschechen im Viertelfinale vom 15. bis 17. Juli auf Frankreich.

Die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes dagegen kämpft wie schon vor einem Jahr im September in den Playoffs gegen den Abstieg aus der Weltgruppe der besten 16 Nationen und verpasste die Chance auf eine Revanche. 2014 unterlag das DTB-Team den Franzosen im Viertelfinale, vor einem Jahr in der ersten Runde.

Der 18-Jährige zahlte Lehrgeld in seinem zweiten Davis-Cup-Spiel.
Der 18-Jährige zahlte Lehrgeld in seinem zweiten Davis-Cup-Spiel.(Foto: dpa)

Vor 6000 Zuschauern in der Arena auf dem Messegelände hielt der 18 Jahre alte Hamburger den hohen Erwartungen nicht stand und musste sich nach nur 98 Minuten geschlagen geben. Dabei hatte sich das DTB-Team nach dem Sieg von Philipp Kohlschreiber gegen Tomas Berdych und dem unerwarteten Ausgleich zum 2:2 noch beste Chancen auf einen Coup gegen den Davis-Cup-Champion von 2012 und 2013 ausgerechnet. "Wir nehmen den Punkt und wollen das Ding jetzt gewinnen", sagte Kohlschreiber vor Zverevs zweitem Match des Wochenendes. Der 32 Jahre alte Augsburger profitierte beim Stand von 6:3, 7:5 von der Aufgabe Berdychs.

Dritte Niederlage im dritten Spiel

Der Weltranglisten-Siebte konnte wegen einer Oberschenkelverletzung nicht weiterspielen und humpelte mit einer dicken Bandage am rechten Oberschenkel geknickt vom Platz. Plötzlich war alles wieder offen - und nach dem begeisternden Auftritt Zverevs gegen Berdych schien der Teenager sogar favorisiert. "Ich habe 100 Prozent Vertrauen in Sascha. Er macht das, er ist gut drauf. Wir tragen ihn zum Sieg", sagte Kohlschreiber.

Aber es half alles nichts. Wie 2014 in Stuttgart und 2015 in Miami entschied der Ranglisten-50. Rosol auch den dritten Vergleich mit seinem acht Plätze tiefer notierten Kontrahenten für sich. Statt nun Mitte des Jahres Viertelfinal-Erfahrung zu sammeln, müssen die Deutschen am 19. Juli nach London schauen: Dann wird der Gegner für die Playoffs ausgelost.

Quelle: n-tv.de

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