Sport

Klub-WM als Champions-League-Trost: Torres trifft, Chelsea im Finale

In der Champions-League-Vorrunde scheitert der Titelverteidiger kläglich, bei der Club-WM läuft es für den FC Chelsea besser. Mit einem souveränen Sieg ziehen die Londoner ins Finale ein, das frühere Sorgenkind Fernando Torres trifft erneut.

Jubeltraube um Juan Mata: Die Chelsea-Profis feiern das Tor zum 1:0 im Halbfinale der Klub-WM.
Jubeltraube um Juan Mata: Die Chelsea-Profis feiern das Tor zum 1:0 im Halbfinale der Klub-WM.(Foto: AP)

Champions-League-Sieger FC Chelsea steht im Finale der Club-Weltmeisterschaft in Japan. Die Londoner gewannen dank einer guten Leistung mit 3:1 (1:0) gegen den mexikanischen Verein CF Monterrey. Der Spanier Juan Mata traf in der 17. Minute zum 1:0 für die Blues, das 2:0 erzielte Stürmer Fernando Torres direkt nach Wiederanpfiff. Nur zwei Minuten später erhöhte der Mexikaner Darvin Chavez mit einem Eigentor auf 3:0. In der Nachspielzeit erzielte Aldo de Nigris das 1:3 für Monterrey.

Damit konnte der Premier League-Club wieder ein Erfolgserlebnis feiern, nachdem er zuletzt als erster Titelverteidiger in der Geschichte der Champions League schon in der Vorrunde gescheitert war. Auch Torjäger Fernando Torres kehrte in die Erfolgsspur zurück und machte sein fünftes Tor in drei Spielen. Zuvor war der Spanier in dieser Saison nicht richtig in Tritt gekommen und wurde schon als Fernando "Torlos" verspottet.

Guerrero wartet im Finale

Im Finale trifft Chelsea am Sonntag auf den früheren Bundesliga-Profi Paolo Guerrero und sein Team Corinthians Sao Paulo aus Brasilien. Der Gewinner der südamerikanischen Copa Libertadores hatte am Mittwoch das erste Halbfinale gegen den afrikanischen Champions League-Sieger Al-Ahly aus Ägypten mit 1:0 für sich entschieden.

Chelseas Trainer Rafael Benítez hatte angekündigt, die Club-WM gewinnen zu wollen. Der Spanier, der bereits 2010 mit Inter Mailand den Titel geholt hatte, feierte in Yokohama den dritten Sieg seines Teams in Folge. Benítez hatte im November Roberto di Matteo als Trainer abgelöst und stand nach zwei Unentschieden und einer Niederlage zu Beginn seiner Amtszeit bereits stark unter Druck.

In den letzten fünf Jahren hatte jedes Mal ein europäisches Team das Turnier mit den Meistern der sechs Kontinentalverbände und eines Vertreters des Gastgebers gewonnen. Bislang war mit Manchester United im Jahr 2008 jedoch nur einmal ein englisches Team erfolgreich.

Quelle: n-tv.de

Video-Empfehlungen
Empfehlungen