Dienstag, 12. Juni 2007
Merkel kommt nicht: Ullrich blitzt ab
Um sein beschädigtes Image aufzupolieren, hat Radstar Jan Ullrich versucht, ein Treffen mit der Bundeskanzlerin zu arrangieren. Regierungssprecher Thomas Steg bestätigte eine entsprechende Meldung der "Sport-Bild" und erklärte, es habe eine entsprechende Anfrage auf Beamtenebene gegeben. Wie es weiter heißt, habe Ullrichs Freund und Geschäftspartner Michael Stehle per E-Mail um eine Zusammenkunft gebeten. Ziel des Gesprächs sollte die "Rehabilitierung seiner Reputation durch eine angemessene Würdigung seiner Verdienste und Leistungen" sein. Der Tour-de-France-Sieger von 1997 wollte die Kanzlerin an den Bodensee einladen.
Angela Merkel habe das Ansinnen abgelehnt, so Steg. Wie der stellvertretende Regierungssprecher erklärte, habe der zuständige Mitarbeiter im Kanzleramt klargestellt, dass ein Treffen mit dem unter Dopingverdacht stehenden früheren Rad-Star nicht in Betracht komme.
Ullrich war im Vorjahr wegen seiner Verwicklung in den spanischen Dopingskandal kurz vor dem Tour-Start von den Organisatoren ausgeschlossen und später vom T-Mobile-Team entlassen worden.
Hintergründe zur Nachricht
Bilderserien zur Nachricht
Sport
-
"Meinungsbildung abgeschlossen"
Zwanziger tritt wieder an
-
Sensation beim Speerwerfen
Doppelsieg für Deutschland
-
Europas neue 100-Meter-Königin
Sailer sprintet zu Gold
-
Europa-League
Stuttgart holt Sieg im Norden
-
DFB statt Bundesliga
Siegenthaler sagt HSV ab
-
5:1-Sieg gegen Südkorea
DFB-Elf tanzt ins Finale
-
Pleiteserie geht weiter
Aus für Goldtipp Mohr
-
Für Gomez und Timoschtschuk?
Bayern buhlen um Dzeko
-
Amtsmüdigkeit war gestern
Zwanziger macht weiter
-
Sprint-Komet Lemaitre
"Es ist das pure Glück"
-
"Real ruft nicht jeden Tag an"
Khedira mit Madrid einig
-
Massa, Alonso und die Teamorder
Neue Vorwürfe gegen Ferrari
