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Kristina Vogel freut sich über die WM-Goldmedaille im Keirin.
Kristina Vogel freut sich über die WM-Goldmedaille im Keirin.(Foto: REUTERS)

Regenbogentrikot für ein Jahr: Vogel und Eilers holen Gold bei Bahnrad-WM

Langsam hat sich Joachim Eilers herangetastet: Erst gewann der Bronze, dann Silber. In diesem Jahr steht der deutsche Bahnrad-Fahrer endlch ganz oben auf dem Treppchen bei einer WM - genau wie Teamkollegin Kristina Vogel, die ihre zweite Medaille holt.

Teamsprint-Olympiasiegerin Kristina Vogel hat bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften in London die Goldmedaille im Keirin gewonnen. Die 25 Jahre alte Erfurterin siegte in der olympischen Disziplin vor der elfmaligen Weltmeisterin Anna Meares aus Australien und der Britin Rebecca James. Sie holte damit nach Bronze im Teamsprint ihre zweite Medaille bei der WM in London. Insgesamt war es bereits der siebte WM-Titel ihrer Karriere.

Das Regenbogentrikot darf Weltmeister Eilers nun ein Jahr lang tragen.
Das Regenbogentrikot darf Weltmeister Eilers nun ein Jahr lang tragen.(Foto: dpa)

Bereits zuvor hatte Joachim Eilers den deutschen Bahnrad-Assen die erste Goldmedaille beschert. Der 25-Jährige gewann das nicht-olympische 1000-Meter-Zeitfahren in 1:00,042 Minuten und sicherte sich erstmals das begehrte Regenbogentrikot. Silber ging an den niederländischen Ex-Weltmeister Theo Bos (+0,419 Sekunden), Bronze holte sich Quentin Lafargue aus Frankreich (+1,539). Maximilian Dornbach (Heiligenstadt/+2,383) erreichte als zweiter deutscher Starter den zehnten Rang.

"Mir kamen fast die Tränen, als man mir das Trikot überstreifen wollte. Das bleibt ein Leben lang. Ich darf es jetzt ein ganzes Jahr spazieren fahren, das gefällt mir", sagte Eilers, nachdem er unter Standing Ovations der britischen Fans gleich vier Ehrenrunden gedreht hatte. Eilers war zum WM-Auftakt am Mittwoch bereits zu Bronze im Teamsprint gerast - keine 24 Stunden später erfüllte er sich nun den lang gehegten Traum vom WM-Gold. 2013 hatte der gebürtige Kölner Bronze im 1000-Meter-Zeitfahren gewonnen. 2014 und 2015 musste er sich nur dem Franzosen Francois Pervis geschlagen geben, der diesmal nicht startete. "Ich habe mich Tritt für Tritt weiterentwickelt, dieses Jahr hat es endlich gereicht", sagte Eilers.

Der wiedererstarkte deutsche Bahnrad-Vierer erlebte derweil eine weitere Enttäuschung. In den Platzierungsläufen blieben Theo Reinhardt, Nils Schomber, Kersten Thiele und Domenic Weinstein hinter den Erwartungen zurück und verspielten in 4:00,032 Minuten die Chance auf Bronze. Für das Quartett von Bundestrainer Sven Meyer geht es im Duell mit Russland nur noch um den fünften Platz. Das Finale um Gold bestreiten die Vierer aus Großbritannien mit dem ehemaligen Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins (3:54,267) und Australien (3:54,029).

Quelle: n-tv.de

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